Patientenbeitrag

Durch die regelmäßige Bewegung erhofft sich Otto Remmler eine höhere Lebenserwartung


Zielsetzung ist halt, so aktiv zu bleiben so lange es irgendwo geht. Als ich damals in der Gruppe angefangen habe, das ist jetzt schon eine Weile her, dass die auch nicht mehr kommt: Also da war eine Dame aktiv, die jede Woche kam. Die ist mit dem 88. Lebensjahr noch zu uns gekommen. Gut, damals durfte sie kein Auto mehr fahren, aber sie hat sich von ihrem Sohn bringen lassen, weil sie wenig gesehen hat. Aber nachdem sie fast erblindet war, kam sie leider nicht mehr. Die gute Dame ist dann ohne Sport leider nach anderthalb Jahren verstorben. Das war eine, die wirklich aktiv kam. Und da habe ich mir immer gesagt, „Mensch, das ist irgendwo ein Vorbild. Wenn ich Sport mache, erreiche ich das vielleicht auch irgendwann.“ Das ist so für mich der Grundgedanke gewesen, immer wieder aktiv zu sein, um da auch irgendwo noch eine höhere Lebenserwartung zu haben.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 03.02.2012 geführt.

Otto Remmler ist 65 Jahre alt. In den letzten 25 Jahren hatte er zwei Herzinfarkte und immer wieder akute Herzprobleme. Nach einem Burnout und einer Psychotherapie wurde Otto Remmler vor acht Jahren frühberentet. Als Ersatz für die fehlenden Herausforderungen im Arbeitsleben ist Otto Remmler seit einigen Jahren Übungsleiter in mehreren Koronar- und Lungensportgruppen. Neben dem regelmäßigen Herzsport hält Otto Remmler seine tägliche Gymnastik, die „5 Tibeter“ beweglich und gesund.

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