Patientenbeitrag

„Bewegung erzeugt immer irgendwie Freude“ – auch im Alltag, findet Hartmut Schwella



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Einen Tipp, wie man seine Lebensweise verändert: Also erstmal, dass man sich selber klar macht, was man tut und ob es gut ist, ob es wirklich gut ist für einen. Welche Folgen es vor allen Dingen hat, wenn man so weiter macht. Das muss man erstmal sich verinnerlichen irgendwie. Und dann kann man auch sagen, „aha, dann ändere ich das mal“. Einfaches Beispiel: Ich fahre jetzt immer zum Bäcker meine Brötchen holen. Das sind ja nur drei Kilometer. Aber ich weiß, dass es nicht gut ist für mich, dass ich bewegungslos bin. Ich sitze im Büro und dann im Auto und ähnliches. Also fange ich doch mal ganz bewusst an, da zu sagen, „ok ich laufe mal die drei Kilometer oder ich nehme das Fahrrad, bewege mich mal“. Das ist zum Beispiel ein erster Schritt. Dass man es erst mal aber erkennt – das muss einem erst mal bewusst sein. Und wenn es einem bewusst ist, dann kann man es auch ändern. Dann kann man sagen: „Naja Mensch, da fällt mir ja auf, wozu muss ich den Fahrstuhl nehmen? Dann laufe ich doch mal die Treppen. Klar bin ich aus der Puste, aber mir tut es gut.“ Und Bewegung erzeugt immer irgendwie Freude.
Ich fahre auch viel durch den Wald Pilze sammeln. Das macht man auch. Das ist natürlich keine Ausdauer. Aber wenn man immer ständig absteigen muss und läuft und alles, man kommt dann schön ermüdet oder angenehm ermüdet nach Hause mit einem großen Korb Pilze.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 29.11.2011 geführt.

Hartmut Schwella ist 55 Jahre alt. Mit 54 Jahren wurden ihm mehrere Bypässe operiert. Seitdem hat er sein Arbeitspensum stark reduziert, seine Ernährung umgestellt und nimmt regelmäßig an einer Herzsportgruppe teil.

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