Patientenbeitrag

Morgendliches Yoga ist fester Bestandteil in Friedrich Roths Alltag



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Ich mache morgens immer, bevor ich dieses sogenannte Yoga mache, lege mich immer hin und versuche zu entspannen, mache Atemübungen und dann fange ich erst mit dem Muskeltraining an. Also immer Hände auf die Brust dann tief aus- und einatmen und dann bis 23 zählen und einatmen und dann bis 30 und dann ausatmen. Solche Sachen. Manchmal mache ich alles hintereinander, manchmal mache ich eine Zwischenpausen. Das dauert immer so zwischen einer halben und einer dreiviertel Stunde jeden Morgen. Meine Frau erzählt auch immer, „bis mein Mann mal fertig ist, ist es elf Uhr“. Ich stehe um acht Uhr auf, dann trinken wir meistens Kaffee, dann lese ich die Zeitung, dann mache ich mich fertig und dann mache ich Yoga und Radfahren und so weiter und dann ist es meistens elf Uhr. Und das einzig Eigenartige bei mir ist, wenn ich jetzt morgens kein Yoga mache, könnte ich das ja nachmittags machen, das mache ich aber nicht. Das ist auch so eine Gewöhnung, Yoga wird morgens gemacht und nicht nachmittags. Ich bin kein Morgenmensch und irgendwie fühle ich mich dann besser, wenn ich Yoga gemacht habe. Wenn ich Zeitung gelesen habe, dann bin ich immer noch so, wie soll ich sagen, ein bisschen schläfrig, aber wenn ich dann Yoga gemacht habe, dann fühle ich mich frisch. „So, jetzt kannst du in den Garten gehen und graben“, so ungefähr. Wenn ich die Zeit habe, mache ich das immer, mache ich auch gerne. Wie gesagt, ich habe ein neues Knie und im Rücken auch zu tun und wenn ich morgens aus dem Bett komme, dann schmerzen die Glieder alle so ein bisschen und wenn ich Yoga gemacht habe, dann ist es weg. Da kann man sich wieder richtig bewegen. Ich würde sagen, das ist einerseits eine gewisse Gewöhnung und zum Anderen habe ich das Gefühl, ich fühle mich besser danach.

Friedrich Roth
Das Interview wurde am 22.03.2012 geführt.

Friedrich Roth ist 70 Jahre alt. 1995 erlitt er einen Herzinfarkt. Seitdem ernährt er sich nach der Ornish-Diät, fährt bei gutem Wetter alle Wege mit dem Rad und macht täglich Yoga. Auf diese Weise hat er 20 kg abgenommen. Obwohl er seinen Lebensstil so grundlegend änderte, mussten ihm 2007 vier Bypässe gelegt werden. Die Ärzte bescheinigtem ihm jedoch, dass seine neue Lebensweise ihm vermutlich das Leben gerettet hat.

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