Patientenbeitrag

Im Urlaub erfordert die Einhaltung der Ernährungsumstellung viel Disziplin von Robert Lorenz


Der erste längere Urlaub war viereinhalb Wochen in Italien gewesen. Und da hatte ich es so gehalten, dass ich also fast jeden Tag Bohnen oder andere Hülsenfrüchte in irgendwelchen Dosen oder Packungen gekauft habe und die auch gegessen habe, um meinen Eiweißbedarf zu decken. Derjenige, der jeden Tag zwischen 80 und 100 Kilometer Rad fährt und das über die Berge, der braucht also Eiweiß zu den Kohlenhydraten. Kohlenhydrate gab es ja genügend, da ja dort immer Nudel- und Pastagerichte angeboten werden. Ich habe mich also immer darum bemüht, immer das auszuwählen, wo möglichst kein Fett dran ist und auch sonst nichts, was irgendwo tierischen Ursprungs ist. Und das ist mir dann überwiegend gelungen. Es gab Nudeln mit Tomatensoße. Das kriegen sie in jeder Pizzeria überall. Insofern war das relativ einfach. Schwieriger war es jetzt dieses Jahr – wir waren in Dänemark gewesen – dort eine vernünftige Ernährung zusammen zu stellen. Es ist mir aber auch gelungen. Dadurch dass ich also relativ viel Obst essen kann in diesem Programm, ist es mir schon gelungen, das so einzugrenzen, dass also nicht viele Ausreißer dabei waren. Aber es ist schon schwer.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 11.07.2012 geführt.

Robert Lorenz ist 71 Jahre alt. Vor zwei Jahren wurde bei ihm eine KHK festgestellt. Daraufhin wurden ihm drei Bypässe und später noch einmal zwei Stents gesetzt. Robert Lorenz orientiert sich in seiner Lebensstilveränderung an dem Programm von Dean Ornish und ernährt sich dementsprechend streng fettarm und vegetarisch. Er fährt regelmäßig Rad und macht täglich Herz-Yoga. Meditation und Progressive Muskelentspannung sorgen bei Robert Lorenz für den regelmäßigen Stressausgleich.

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