Patientenbeitrag

Einen richtigen Infarkt hofft Horst Kramer durch die veränderte Lebensweise zu verhindern



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Dass es nicht mehr so werden soll, wie es gekommen ist. Dass dann wieder irgendwas zu ist hier am Herzen oder woanders, kann ja auch sein. Man kann sicherlich nicht alles verhindern, aber man kann danach leben. Das ist eigentlich der Reiz: Auf was zu verzichten im Leben, wenn die Gesundheit bleibt und ob man das immer ganz richtig macht, weiß ich auch nicht. Aber wenn man so hört, was gesund ist und man lebt so danach – die Wissenschaft ist ja heute weit. Wenn die also sagen, dass das und das gut ist und das nicht, dann muss man das halt machen. Also da geht es ja um Leben und Tod im Grunde. Wenn man wieder so weiter macht und die feinsten Äderchen, die Kapillaren verstopfen, dann ist es ja wieder soweit. Und deshalb fällt einem das auch nicht schwer. Jedenfalls mir geht es so. Also man muss nicht denken, dass für alles ein Medikament da ist. Und wenn es da ist, dann hat das auch Nebenwirkungen. Also mein Arzt weiß schon, der sagt schon mitunter, „ja verschreiben lassen Sie sich ja nichts“. Ich sag, „nur das, was wirklich nötig ist“. Sonst bin ich auch total gegen Medikamente. Aber es geht ja manchmal nicht ohne.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 16.03.2012 geführt.

Horst Kramer ist 78 Jahre alt. Vor 13 Jahren hatte er einen schweren herzbedingten Schwächeanfall. In Folge dessen bekam er mehrere Bypässe eingesetzt. Durch regelmäßigen Herzsport und eine Ernährungsumstellung hat er die Erkrankung im Griff. Für ihn sind die Unterstützung durch seine Frau und die Motivation durch die Sportgruppe besonders wichtig.

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