Patientenbeitrag

Gerhard Möhring portioniert das Essen ganz genau



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Früher mir drei Kindern war die Menge anders. Dann waren die Kinder raus aus dem Haus und wir zwei alleine. Und nun stellen Sie sich da mal auf ein Mengenkochen ein. Meistens passiert es, dass wir zu viel machen. Dann haben wir die Möglichkeit, entweder wir essen noch einen zweiten Tag davon oder wir frieren es ein, wenn die Möglichkeit da ist. Man kann ja nicht alles einfrieren. Mittags, zum Beispiel, machen wir ein Schnitzel, schön mit Gemüse und so weiter und Kartoffeln. Wir planen schon so, dass wir dann für zwei Tage Kartoffeln schälen. Wir wissen aber, wenn wir am Tisch sitzen und die Teller werden eingedeckt, es gibt zwei Kartoffeln und nicht mehr. Und dann hört es auf. Die Menge ist das Maßgebende davon. Also es wird nicht mehr so viel gegessen. Früher habe ich ja an Mengen gegessen, Menschenskinder, ich musste wenigstens vier Kartoffeln auf dem Teller haben oder was weiß ich. Und wie gesagt, zu Abend drei, vier Scheiben Brot. Das war normal. Heute sind es zwei Scheiben. Man reduziert sich. Das ist der eigene Wille.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 29.02.2012 geführt.

Gerhard Möhring ist 62 Jahre alt. Vor 9 Jahren erlitt er einen schweren Herzinfarkt, auf den drei Jahre später ein weiterer folgte. Daneben kämpft Gerhard Möhring seit 9 Jahren mit einer Krebserkrankung und Diabetes. Aufgrund seiner Erkrankungen wurde er frühberentet. Einmal wöchentlich nimmt Gerhard Möhring an einer Herzsportgruppe teil. Um sich darüber hinaus zu regelmäßiger Bewegung zu zwingen, fährt er jede Nacht Zeitungen mit dem Fahrrad aus. Auch sein Gewicht hat Gerhard Möhring deutlich reduziert. Er isst heute weniger und kalorienärmer.

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