Patientenbeitrag

Beim Abendbrot gibt es kaum noch Wurst und Butter bei Irmgard Gruner, dafür Fisch, eingelegte Tomaten oder Sauermilchkäse



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Das Fleisch abends, also die Wurst macht es ja. Ich bin immer wieder entsetzt, wenn wir Makkaroni mit Jagdwurst machen und man brät diese Jagdwurst aus, was da für ein Fett rauskommt! Das sieht man der Jagdwurst echt gar nicht an. Das kann nicht gesund sein, das Zeug. Und ich esse jetzt abends zum Beispiel sehr oft ein Brot mit diesen getrockneten, in Öl eingelegten Tomaten. Schmeckt unheimlich gut, mit Zwiebel oben drüber. Oder Käse, so schönen Sauermilchkäse, der hat nur 0,2 Prozent Fett, also ganz mager. Der schmeckt einfach gut. Da versuche ich auf diese Weise, Fleisch und Wurst zu reduzieren.

Dann hole ich mal ein Bückling oder ich mache mal Pilze abends. Wir essen sehr gerne Pilze. Es fällt uns nicht schwer, da die Wurst zu reduzieren und ich denke, das ist gut so. Und eigentlich schon seit längerer Zeit habe ich mir unter die Wurst eigentlich nie mehr Butter gemacht, sondern die Wurst dann direkt drauf gelegt. Stattdessen lieber eine Scheibe Zwiebel oder Ketchup oder irgend sowas drauf, dass es nicht so trocken ist.

Irmgard Gruner
Das Interview wurde am 03.12.2012 geführt.

Irmgard Gruner ist 72 Jahre alt. Sie leidet an Polyzythämie, einer Form von Blutkrebs. Vor zehn Jahren wurde ihr aufgrund einer KHK ein Stent gesetzt; im letzten Jahr erlitt sie einen Schlaganfall. Aufgrund einer Skoliose hat Irmgard Gruner darüber hinaus seit vielen Jahren Rückenschmerzen. Mit regelmäßiger Gymnastik und Walking versucht sie, die Rückenschmerzen in den Griff zu bekommen und den Kreislauf fit zu halten. Nach einem Exkurs in die vegane Ernährung hat Irmgard Gruner zu einer fleischärmeren Ernährung gefunden und so auch ihr Gewicht reduziert.

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