Patientenbeitrag

Für Kurt Hoffmann ist eine schmackhaft zubereitete Tofuspeise eine gleichwertige Alternative zu Fleisch



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Also wenn ich etwas gern gegessen habe, dann war das ein gutes Schnitzel zum Beispiel. Was ich am liebsten gegessen habe, das war Würstchen. Das ist das Einzige, was ich vielleicht ein bisschen vermisse. Das erklärt sich für mich so: Ich mochte einfach den Geschmack gerne. Jetzt gibt es Tofu. Also pro Tag müssen Sie rechnen mit 50 Gramm. Sie können aber auch zwei Tage gar nichts und beim nächsten Mal ein bisschen mehr nehmen. Aber Tofu – als mir das erste Mal vor 16 Jahren einer mit Tofu kam, habe ich gedacht, „Tofu, das soll ich essen?“ Ich habe es probiert und habe gesagt, „also das können wir vergessen“. Aber dann kommt es immer noch auf die Präsentationsform an. Heute esse ich das mit größtem Vergnügen. Ich schneide mir das in Scheiben und dann kommt eine Scheibe Tomate drauf und dann wird das schön gewürzt. Und dann schmeckt das perfekt. Dann esse ich das auf dem Brot, auf Knäckebrot oder auch so, wie man will. Oder etwas, was ich sehr gerne esse, ist Räuchertofu. Also diesen geräucherten Tofu kaufen wir dann hier im Reformhaus. Er sollte möglichst stark geräuchert sein, weil ich das gern mag. Das kann ich dann auch mal so essen. Oder das kommt zum Beispiel in so kleinen Würfelchen in die Erbsensuppe. Wir brauchen keine Würstchen, wir nehmen dann diesen Tofu rein. Sie sehen auch an dem Beispiel, dass es nun nicht so ist, dass ich „naja, ich esse das zwar, aber nicht mit Appetit“. Also da muss ich mich wirklich nochmal wiederholen: Alles was ich esse, esse ich mit größtem Appetit. Auch bei diesem Beispiel mit dem Tofu, als ich das das erste Mal gesehen habe, habe ich gedacht, „nein, also essen kann man das sicher nicht“. Also wenn ich das immer essen müsste, könnte ich mich nur schwer entschließen. Aber dann muss man eben etwas daraus machen.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 26.03.2012 geführt.

Kurt Hoffmann ist 76 Jahre alt. Vor über 15 Jahren wurden bei ihm mehrere Stenosen festgestellt. Aufgrund seiner umgehenden Lebensstilveränderung bildeten sich Kollaterale, sodass Kurt Hoffmann eine Dilatation vermeiden konnte. In seiner Lebensstilveränderung orientiert sich Kurt Hoffmann an den Regeln von Dean Ornish. Dies beinhaltet eine streng fettarme, vegetarische Ernährung und täglich mindestens eine halbe Stunde Bewegung.

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