Patientenbeitrag

Den Herzsport-Termin hat sich Hartmut Schwella so gelegt, dass er entspannt von der Arbeit hinradeln kann



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Der sollte ursprünglich, ich konnte mir aussuchen zwischen 18 und 19 Uhr sein, aber ich habe gesagt, „nee 17 bis 18 Uhr ist einwandfrei, da kann ich von der Arbeit aus hin radeln“. Und ich fange ja 6:40 Uhr an, manchmal bin ich sogar noch eher da. Und dann haben wir eben halb 3 oder sagen wir mal 15 Uhr Feierabend, da kann ich mich in aller Ruhe auf das Rad setzen ohne zu hetzen und bin meistens eine Stunde eher schon da. Also ich fahre ja nicht lange. Eine Stunde oder so. Aber dann guckt man sich die Stadt an. Dann geht man noch durch die Läden gucken und alles. Und trifft natürlich wieder Hinz und Kunz, wie das so ist. Und dann, „ach ja, jetzt ist die Zeit“. Und danach – im Sommer bin ich dann nochmal über den Altmarkt gewandert, dann sieht man noch da und dort jemanden und man quatscht dann miteinander und so. Man verbindet das mit solchen Dingen. Also das habe ich schon so gelegt, dass das mit der Arbeit auch hinhaut.
Also für mich ist es schon wichtig. Es ist nicht unangenehm, es belastet mich nicht, es ist nicht lästig. Will ich mal so sagen. Ich fahre gerne hin. Schon alleine wegen Hinfahren. Weil man eben bekannte Menschen trifft, die ein ähnliches Schicksal haben. Das spielt auch eine Rolle. Das ist vielleicht sogar unbewusst irgendwie.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 29.11.2011 geführt.

Hartmut Schwella ist 55 Jahre alt. Mit 54 Jahren wurden ihm mehrere Bypässe operiert. Seitdem hat er sein Arbeitspensum stark reduziert, seine Ernährung umgestellt und nimmt regelmäßig an einer Herzsportgruppe teil.

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