Patientenbeitrag

Der wöchentliche Termin beim Herzsport hilft Roland Neuner, die regelmäßige Bewegung aufrecht zu halten



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Wo ich sehr dankbar bin und was mir auch wirklich ganz toll geholfen hat, das ist die Nachsorge, also der Herzsport. Der ist zwar bloß einmal in der Woche, aber genau dieser Zwang, einmal in der Woche sich vom Sofa zu erheben und dahin zu gehen, hat mir im Endeffekt geholfen, das Bewegungsniveau hochzuhalten. Das heißt also, wenn die Pflicht da hinzugehen, nicht mehr gewesen wäre, dann hätte ich gesagt, „Naja gut, also lasse ich wieder alle Viere hängen“, aber so habe ich dann gesagt „Ok, naja gut…“, das merkt man dann, wenn man sich viel bewegt oder wenn man sich mehr bewegt. Ich meine, ich habe mich früher ja auch schon bewegt, das ist ja nicht so, dass ich gar nichts gemacht habe, aber es waren halt dann immer so Wellen, also mal viel, extrem viel und dann wieder weniger und dann eine Zeit lang gar nichts, und dann wieder „Jetzt müsst ich mal wieder was tun“. Also genau das waren dann im Endeffekt diese Wellen. Und jetzt ist es so, dass man eher das Niveau gleichmäßiger hält. Und der Herzsport hat mir halt im Endeffekt geholfen zu sagen „Ok!“ – immer dann, wenn es angefangen hat abzubrechen, war der Mittwoch wieder da, wo ich in den Herzsport ging. Das heißt also ich bin dahin gegangen und dann bin ich am nächsten Tag mit dem Fahrrad in die Arbeit gefahren. Also immer dafür zu sorgen, dass man immer irgendwo ein gewisses Bewegungsniveau hält.

Roland Neuner
Das Interview wurde am 07.07.2011 geführt.

Roland Neuner ist 50 Jahre alt. Im Alter von 45 Jahren erlitt er nach einer Sportverletzung eine Lungenembolie, die bei Ihm zu Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern führte. Während seines Krankenhausaufenthalts beendete er das Rauchen. Er versucht im alltäglichen Leben Stress zu vermeiden und besucht regelmäßig eine Herzsportgruppe.

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