Patientenbeitrag

Otto Remmler musste nach dem Herzinfarkt lernen, sich nicht zu überlasten


Das war halt, dass ich dann auch ´89 schon anfing, nicht nur montags zum Herzsport zu gehen, sondern auch für mich selbst was gemacht habe. Wo ich auch im Nachhinein, nachdem ich die ganzen Lehrgänge besucht habe, weiß, dass ich dort auch viele Fehler gemacht habe. Ich habe einfach nicht die Superkompensation eingehalten, sprich die richtige Erholungsphase und dann erst wieder was gemacht. Nein, ich habe zu dem Zeitpunkt auch immer ein bisschen zu früh wieder angefangen, mich körperlich zu belasten. Was heute mit mit dem Wissen, was ich habe als Übungsleiter, halt ausmerze. Heute weiß ich, „okay, gestern hast du zu viel gemacht, machst du heute eine Pause“.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 03.02.2012 geführt.

Otto Remmler ist 65 Jahre alt. In den letzten 25 Jahren hatte er zwei Herzinfarkte und immer wieder akute Herzprobleme. Nach einem Burnout und einer Psychotherapie wurde Otto Remmler vor acht Jahren frühberentet. Als Ersatz für die fehlenden Herausforderungen im Arbeitsleben ist Otto Remmler seit einigen Jahren Übungsleiter in mehreren Koronar- und Lungensportgruppen. Neben dem regelmäßigen Herzsport hält Otto Remmler seine tägliche Gymnastik, die „5 Tibeter“ beweglich und gesund.

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