Patientenbeitrag

Neben der Bewegung in der Sportgruppe ist es auch der Kontakt zu den Menschen und gemeinsame Unternehmungen, den Gerhard Möhring schätzt



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Es geht darum, dass es mir persönlich besser geht dadurch. Und dass ich unter Menschen komme. Das ist ein wesentlicher Faktor. Das ist überhaupt nicht aus der Welt zu schaffen, das ist so. Die Familie ist gut, das ist alles wunderbar, aber das ist etwas anderes. Das muss man ausklammern und sich sagen, „ich tue gesundheitlich etwas für mich und habe den menschlichen Kontakt“. Es wird ja nicht bloß Sport gemacht. Es wird ja auch – ich weiß nicht, wie es in anderen Sportgruppen ist, die so existieren, aber bei uns ist das zum Beispiel so, dass auch gesellschaftliche Arbeit gemacht wird. Was heißt gesellschaftlich, da wird Unterhaltungsarbeit gemacht. Wir gehen zum Beispiel mal kegeln oder Billard spielen. Oder wir haben in der Sportgruppe einen Jäger und da wurde zum Beispiel vorheriges Jahr Wildschwein gegrillt. Da hat man sich zusammen gesetzt und schön Wildschwein gegessen. Da wurde dann eben auch noch ein Bierchen dazu getrunken und Themen angesprochen, die so jeden betreffen.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 29.02.2012 geführt.

Gerhard Möhring ist 62 Jahre alt. Vor 9 Jahren erlitt er einen schweren Herzinfarkt, auf den drei Jahre später ein weiterer folgte. Daneben kämpft Gerhard Möhring seit 9 Jahren mit einer Krebserkrankung und Diabetes. Aufgrund seiner Erkrankungen wurde er frühberentet. Einmal wöchentlich nimmt Gerhard Möhring an einer Herzsportgruppe teil. Um sich darüber hinaus zu regelmäßiger Bewegung zu zwingen, fährt er jede Nacht Zeitungen mit dem Fahrrad aus. Auch sein Gewicht hat Gerhard Möhring deutlich reduziert. Er isst heute weniger und kalorienärmer.

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