Patientenbeitrag

Mit Geduld und Routine besiegt man den inneren Schweinehund, so Friedrich Roth



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Ich sage mir einfach, dass es notwendig ist. Das ist genauso wie mit dem Essen. Ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt. Ein gutes Beispiel beim Essen ist vielleicht: Wir hatten mal einen Mieter hier drüben, der hatte Besuch und der kam dann rüber mit Sahnekuchen. Sahnekuchen war für mich früher immer non plus ultra. Also wenn ich nach der Firma irgendwo hinkam zum Geburtstag und die machten Abendessen, dann habe ich immer gesagt, „kann ich nicht lieber Kuchen haben?“. Dann habe ich dieses Stück Sahnekuchen von ihm gegessen. Das hat mir nicht mehr geschmeckt. Ich war also von dem Sahnekuchen entwöhnt, sage ich mal. Und heute, wenn ich Kuchen esse, ist das eigentlich nur noch Obstkuchen. Also ich glaube, das ist auch eine gewisse Gewöhnung da dran. Man braucht also den inneren Schweinehund, wie man sagt, nicht so sehr zu überwinden, sondern man hat sich eben da dran gewöhnt, bestimmte Sachen zu machen und die führt man dann auch durch.

Friedrich Roth
Das Interview wurde am 22.03.2012 geführt.

Friedrich Roth ist 70 Jahre alt. 1995 erlitt er einen Herzinfarkt. Seitdem ernährt er sich nach der Ornish-Diät, fährt bei gutem Wetter alle Wege mit dem Rad und macht täglich Yoga. Auf diese Weise hat er 20 kg abgenommen. Obwohl er seinen Lebensstil so grundlegend änderte, mussten ihm 2007 vier Bypässe gelegt werden. Die Ärzte bescheinigtem ihm jedoch, dass seine neue Lebensweise ihm vermutlich das Leben gerettet hat.

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Kommentare

  • Mayer Alfred
    Datum: 10. Juni 2013

    Herr “Friedrich Roth” war einer der eifrigsten Verfechter
    unserer Herzgruppe. Seine gemachten Erfahrungen gestalten bis heute seinen Lebensstil.
    Gruß
    AM

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