Patientenbeitrag

Lebensqualität und Unabhängigkeit sind die größten Motivatoren für Kurt Hoffmann



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Man ist letztlich vor nichts sicher. Aber alles was man selbst kann, sollte man selbstverständlich auch in seinem eigenen Interesse tun. Das ist auch ein bisschen Egoismus, aber ein gesunder Egoismus, würde ich sagen. Um das Risiko zu minimieren. Das leuchtet mir auch ein: Wenn ich mich mit Motorrädern beschäftige, dann weiß ich: Wenn du schlecht mit dem Ding umgehst, wenn du ihm schlechte Schmiermittel und eine schlechte Betreuung zufügst, dann kann da keine vernünftige Leistung dabei raus kommen. Und so ist das mit dem Menschen auch nicht anders. Und: Ich nehme zwar geringe Medikamente, aber das reicht mir schon. Das heißt, ich möchte nicht darauf angewiesen sein. Da muss man immer überlegen, welche Nebenwirkungen die haben. Und ich erwarte auch nicht, dass ich über 100 Jahre alt werde. Aber solange ich lebe, bin ich verpflichtet, wenn ich das will, alles dazu zu tun, dass das so bleibt. Dass das irgendwann etwas weniger wird, klar, aber je später, desto besser. Ich meine, da können immer unvorhergesehene Sachen passieren. Da sagen natürlich Leute, „ja, weißt du, da kann alles Mögliche passieren“. Natürlich kann alles Mögliche passieren. Aber wenn ich gar nichts tue, passiert auch nichts. Also ich muss etwas, was nachgewiesener Weise bislang etwas gebracht hat, auch weiter tun, um mein Leben, Reisen, Aktivitäten und überhaupt alles zu genießen. Und natürlich auch, um nicht auf andere angewiesen zu sein. Das ist eine Motivation. Der Wunsch: Erhalt der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit und der daraus resultierenden weitgehenden Unabhängigkeit. Wie weit das auch immer geht. Unabhängigkeit in dem Sinne, dass ich möglichst langfristig körperlich und geistig in der Lage sein möchte zu meinem eigenen Wohl Entscheidungen zu treffen und mich auch entsprechend zu verhalten, das heißt, mich alleine zu bewegen.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 26.03.2012 geführt.

Kurt Hoffmann ist 76 Jahre alt. Vor über 15 Jahren wurden bei ihm mehrere Stenosen festgestellt. Aufgrund seiner umgehenden Lebensstilveränderung bildeten sich Kollaterale, sodass Kurt Hoffmann eine Dilatation vermeiden konnte. In seiner Lebensstilveränderung orientiert sich Kurt Hoffmann an den Regeln von Dean Ornish. Dies beinhaltet eine streng fettarme, vegetarische Ernährung und täglich mindestens eine halbe Stunde Bewegung.

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