Patientenbeitrag

Durch die Lebensstiländerung nach Ornish konnte Kurt Hoffmann einen operativen Eingriff umgehen



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Ich hätte da wahrscheinlich auch eher Zweifel gehabt, wenn mir das nicht so ergangen wäre nach dem ersten halben Jahr. Wenn ich dann gemerkt hätte, „tja, das hat dir im Grunde nicht viel gebracht“, dann wären mir möglicherweise schon einmal Zweifel gekommen. Aber das ging damit los, dass ich sofort erst mal mein Gewicht deutlich reduzierte. Und da passiert nichts mehr. Also ich brauche mich nie mehr auf die Waage zu stellen. Ich stelle mich gelegentlich auch heute noch mal sporadisch auf die Waage, aber vielleicht nur einmal im Monat. Dann sehe ich seit 16 Jahren immer das gleiche Ergebnis. Das war das erste und dann ging das los. Und das das Tollste war eigentlich nach einem halben Jahr, da bin ich natürlich erst mal an die Decke gesprungen: Ich erinnere mich noch sehr genau an das Gesicht dieses Doktors. Das war der gleiche Mann, der die erste Untersuchung vor einem halben Jahr gemacht hatte – der diesen Katheder einführte und es war klar, dass drei Dilatationen notwendig sind. Er sagte dann, „Also irgendetwas stimmt hier nicht. Man hat mir offenbar … ich nehme nicht an, dass man mir die Unterlagen vertauscht hat, aber Sie müssen irgendetwas getan haben.“ Und ich habe ihm gesagt, „Ja, seit einem halben Jahr mache ich das Ganze nach Ornish. Das heißt, ich verhalte mich durch die Umstellung der Ernährung, der Bewegung und ein paar anderer Dinge im Wesentlichen nach Ornish.“ Er hat sich dann intern erkundigt und dann wurde klar, dass ich also nach Ornish auf einem sehr guten Wege sei. Das bedeutet, der Doktor hat dann entschieden, „Also wir machen jetzt keine Dilatation mehr.“ Also das ist wirklich ein Fall, wo sich aufgrund der Änderung der Verhaltensweisen und ohne einen Eingriff die Situation grundsätzlich verbessert hat. Es war noch nicht so, dass die Gefäße nun völlig einwandfrei waren, aber es hatten sich inzwischen Kollateralen gebildet und man konnte mit diesem System, so wie es jetzt arbeitet, leben. Das habe ich also gemacht. Das hat mich natürlich vor allen Dingen erst mal in meiner Motivation bestärkt: Das war der eindeutige Beweis, dass das funktioniert. Und dann kann mich nichts mehr davon abhalten, das weiterzumachen.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 26.03.2012 geführt.

Kurt Hoffmann ist 76 Jahre alt. Vor über 15 Jahren wurden bei ihm mehrere Stenosen festgestellt. Aufgrund seiner umgehenden Lebensstilveränderung bildeten sich Kollaterale, sodass Kurt Hoffmann eine Dilatation vermeiden konnte. In seiner Lebensstilveränderung orientiert sich Kurt Hoffmann an den Regeln von Dean Ornish. Dies beinhaltet eine streng fettarme, vegetarische Ernährung und täglich mindestens eine halbe Stunde Bewegung.

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