Patientenbeitrag

Um seine geliebten Röstis nicht zu verzichten, hat Kurt Hoffmann gemeinsam mit seiner Frau eine gesunde Art der Zubereitung gefunden



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Also wenn ich in der Schweiz war, was häufig geschäftlich vorkam, habe ich mich immer darauf gefreut, am Abend im Hotel Röstis zu essen, eine ganz einfache traditionelle Schweizer Speise. Aber das trieft dann von Fett. Das sind mit anderen Worten Bratkartoffeln, also geröstete Kartoffeln. Aber die haben eine ganz andere Form, die sind nicht so groß geschnitten, sondern das sind lange, dünne Streifen. Aber schön goldgelb gebacken schmeckte das wahnsinnig gut. Das war ein Ding, wo ich gesagt habe, „verdammt nochmal, jetzt kannst du keine Röstis mehr essen“. Dann hatte meine Frau aber eine äußerst findige Idee. Zunächst einmal kauften wir eine spezielle Pfanne, mit der Sie wesentlicher besser ohne jedes Fett braten können. Das machen wir auch heute. Für sich tut sie einen kleinen Klecks Öl rein, Rapsöl in dem Fall. Nach Ornish, wenn überhaupt Öl, dann Rapsöl. Und bei mir tut sie nichts rein. Und dann wird das auch so geschnitten wie Röstis. Natürlich würden Schweizer sagen, „Monsieur, das sind doch keine Röstis“. Also Röstis sind für einen Schweizer etwas anderes. Das muss nicht nur knackig, sondern schon auch ein bisschen fett sein. Mich stört das aber überhaupt nicht. Das ist eine wunderbare Alternative. Und dazu gibt es dann irgendeine Gemüsebeilage.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 26.03.2012 geführt.

Kurt Hoffmann ist 76 Jahre alt. Vor über 15 Jahren wurden bei ihm mehrere Stenosen festgestellt. Aufgrund seiner umgehenden Lebensstilveränderung bildeten sich Kollaterale, sodass Kurt Hoffmann eine Dilatation vermeiden konnte. In seiner Lebensstilveränderung orientiert sich Kurt Hoffmann an den Regeln von Dean Ornish. Dies beinhaltet eine streng fettarme, vegetarische Ernährung und täglich mindestens eine halbe Stunde Bewegung.

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