Patientenbeitrag

Fahrrad fahren ist Robert Lorenz nicht nur die liebste Bewegungsart, sondern auch eine Möglichkeit zur Meditation


Bei recht ordentlichem Wetter wie diese Woche fahre ich schätzungsweise so zwischen 5 und 10 Stunden Fahrrad in der Woche. Aber jetzt am Sonntag waren wir dann 5 Stunden marschieren. Wir haben eine Wanderung gemacht. Das war auch ganz schön. Aber mir gefällt das Fahrrad fahren besser, weil das eine gleichmäßigere Bewegung ist. Ich habe keine Probleme mit meinen Knien, weil die Bewegung der Beine ja immer in einer Ebene läuft und insofern brauche ich keine Geröllstrecke bergab zu gehen und brauche also nicht drauf zu achten. Und Fahrrad fahren macht mir ganz einfach Spaß. Und ich merke es auch daran, dass es mir leicht erscheint. Ich sehe relativ viel, ich kann auf viel achten und kann mich aber trotzdem selbst abschotten. Ich muss also nicht unbedingt während des Fahrens ein Gespräch halten. Ich kann also für mich alleine sein, auch wenn ich fahre. Selbst wenn wir gemeinsam fahren. Meine Frau und ich hatten einmal den Jakobsweg gemacht nach Santiago de Compostela. Wir haben dann festgestellt, dass es auch eine wunderschöne Möglichkeit der Meditation ist, zu fahren, weil dann jeder doch für sich fährt. Sobald wir absteigen, kann man sich austauschen, kann man sich unterhalten, kann das nochmal durchsprechen. Aber ansonsten, während des Fahrens gibt es relativ wenig Gespräche. Insofern hat das auch einen meditativen Charakter.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 11.07.2012 geführt.

Robert Lorenz ist 71 Jahre alt. Vor zwei Jahren wurde bei ihm eine KHK festgestellt. Daraufhin wurden ihm drei Bypässe und später noch einmal zwei Stents gesetzt. Robert Lorenz orientiert sich in seiner Lebensstilveränderung an dem Programm von Dean Ornish und ernährt sich dementsprechend streng fettarm und vegetarisch. Er fährt regelmäßig Rad und macht täglich Herz-Yoga. Meditation und Progressive Muskelentspannung sorgen bei Robert Lorenz für den regelmäßigen Stressausgleich.

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