Patientenbeitrag

Um nicht wieder mit dem Rauchen anzufangen, hat Uwe Siebert verschiedene Strategien entwickelt



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Ich hatte schonmal aufgehört vor ein paar Jahren, da hat die Frau sich gefreut. Aber dann habe ich wieder angefangen. So allgemein Schluss zu sagen, „jetzt ist erstmal Schluss mit Rauchen“ [ist einfach]. Aber es ist so, man sitzt in der Gemeinschaft, Bierchen wird überall getrunken, geraucht wird auch überall und dann, „hach gib mir mal noch eine her“. Nein und das ist ja dann… Ich habe auch kein Problem damit jetzt, wenn ich irgendwo sitze bei einem Geburtstag und die rauchen. Gar kein Problem mehr. Ist schwer ja. Aber es geht, es ist schon hart manchmal.

Das Auto geputzt von oben bis unten, alles gemacht, was da so technisch möglich ist, damit es mal anständig riecht. Alle Feuerzeuge, alles weg. Ich habe da kein Problem mit, wenn da irgendwelche rauchen. Das war mal eine Zeitlang schwer, aber es ging dann. Da muss man schon… weg, Bewegung. Dann wirklich aus der Situation weggehen, Rauchen lassen. Und dann ok, Stück Mohrrübe oder irgendwas, Banane essen, Kiwi. Ja, man macht es so dann. Immer so was und wenn es mal so ein Vollkornkeks ist hier oder Bonbons, wie jetzt Pfefferminzbonbons oder was. Sich irgendetwas einfallen lassen, immer beschäftigen, immer.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 07.02.2011 geführt.

Uwe Siebert ist 43 Jahre alt. Im Jahr 2009 erlitt er zwei Herzinfarkte. 2010 wurden ihm 5 Stents eingesetzt. Seinen körperlich anspruchsvollen Beruf in der Baubranche kann er seitdem nicht mehr ausüben. Damit umzugehen musste er erst lernen. Er hat seine Ernährung umgestellt und bewegt sich regelmäßig. Insgesamt hat er dadurch 14 kg abgenommen. Stress vermeidet er heute.

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