Patientenbeitrag

Die Lebensstiländerung ist für Kurt Hoffmann zu einem Automatismus geworden, den er sich ein Leben lang beibehalten möchte



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Da muss mich niemand mehr motivieren oder animieren, da weiter zu machen. Ich merke, es bekommt mir gut. Es bekommt mir in jeder anderen Beziehung auch gut. Es erhält eigentlich meinem Gefühl nach sowohl körperlich als auch geistig meine Leistungsfähigkeit. Ich fühle mich wohl dabei. Ich lebe bestens. Ich kann viele Dinge machen, von denen ich überzeugt bin, dass ich die nicht machen könnte, wenn ich da nicht aktiv etwas täte. Ohne, dass ich auch nur die geringste Belastung empfinde. Das ist heute so zur Automatik geworden, dass ich darüber überhaupt nicht mehr nachzudenken habe. Ich könnte es gar nicht anders. Da gibt es nichts konsequent durchzuhalten. Durchhalten ist so eine Durchhalteparole. Das hört sich ein bisschen negativ an. Das ist nicht so, weil ich das einfach nicht so sehe. Ich weiß nur eins: Ich habe ein Problem und das muss ich lösen. Wenn ich das nicht versuche zu lösen, dann brauche ich nichts mehr zu versuchen. Dann kann ich mir nichts mehr leisten, weil mir dann eventuell das Ende droht, um es mal ganz dramatisch zu sagen. Und da bin ich dankbar, dass es eine solche Möglichkeit gibt. Zumal, wenn ich nichts anderes tue, droht es zu den gleichen Konsequenzen zu führen. Nach einer gewissen Zeit haben Sie das Ganze ja nochmal, weil sich dann wieder Stenosen bilden und Sie dann von vorne anfangen.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 26.03.2012 geführt.

Kurt Hoffmann ist 76 Jahre alt. Vor über 15 Jahren wurden bei ihm mehrere Stenosen festgestellt. Aufgrund seiner umgehenden Lebensstilveränderung bildeten sich Kollaterale, sodass Kurt Hoffmann eine Dilatation vermeiden konnte. In seiner Lebensstilveränderung orientiert sich Kurt Hoffmann an den Regeln von Dean Ornish. Dies beinhaltet eine streng fettarme, vegetarische Ernährung und täglich mindestens eine halbe Stunde Bewegung.

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