Patientenbeitrag

Selbst beim schlechtesten Wetter verzichtet Gerhard Möhring nicht auf das positive Körpergefühl nach dem Sport



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Man hat den Termin am Montag im Kopf. Sie haben in so einer Sportgruppe angefangen, das bekommt Ihnen. Es werden die Grenzen aufgezeigt. Es bekommt Ihnen und das ist dann irgendwie drin. Ja. Von wegen, „Nein, jetzt will ich nicht. Jetzt habe ich das und das.“ Nein, das ist nicht. Das ist nicht, weil man sich im Laufe der Zeit dermaßen da drauf einstellt. Da kann das Wetter sein, wie es will und so weiter. Wenn der Montag ran ist, ist der Montag ran. Und dann wird auf die Uhr geguckt, um halb sechs muss ich spätestens weg. So, dann steht das Sportzeug schon gepackt und alles da. Und dann Tschüss, dann geht es zum Sport. Es wird viel Gymnastik gemacht. Ja. Keine übermäßige Belastung. Viel Gymnastik und zum Schluss wird dann immer Ball gespielt. Was denken Sie, wie Sie da ins Schwitzen kommen. Dann ist ja der ganze Körper in Bewegung und das spielt ja auch für das Herz eine Rolle, dass die Belastung dann ein bisschen ausgeglichen wird. Aber wie gesagt, man muss es selber testen. Wenn man dann nach dem Sport nach Hause geht, haben Sie ein anderes Körpergefühl. Irgendwie lockerer. Es ist so. Den anderen Tag sieht das schon wieder anders aus. Das muss man sagen. Das ist leider so. Es ist nicht ein Tag wie der andere. Aber wenn Sie da eine Stunde Sport gemacht haben, sind Sie ausgepowert und locker. Das ist so. Sie kommen nach Hause, sind durch geschwitzt, ab unter die Dusche, wunderbar. Das ist etwas ganz anderes.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 29.02.2012 geführt.

Gerhard Möhring ist 62 Jahre alt. Vor 9 Jahren erlitt er einen schweren Herzinfarkt, auf den drei Jahre später ein weiterer folgte. Daneben kämpft Gerhard Möhring seit 9 Jahren mit einer Krebserkrankung und Diabetes. Aufgrund seiner Erkrankungen wurde er frühberentet. Einmal wöchentlich nimmt Gerhard Möhring an einer Herzsportgruppe teil. Um sich darüber hinaus zu regelmäßiger Bewegung zu zwingen, fährt er jede Nacht Zeitungen mit dem Fahrrad aus. Auch sein Gewicht hat Gerhard Möhring deutlich reduziert. Er isst heute weniger und kalorienärmer.

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