Patientenbeitrag

Durch die regelmäßige Pulsmessung beim Herzsport sieht Hartmut Schwella seinen Fortschritt



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Jetzt, wo ich zum Herzsport verdonnert bin – was ich auch sehr gerne mache – machen wir Übungen, wo Muskelgruppen mal angespannt werden, die man sonst kaum benutzt. Also ich habe hinterher richtig Muskelkater.
Von alleine wäre ich auf die Idee nicht gekommen, aber dadurch, dass man gesagt hat: „Jetzt macht ihr sowas. Und da macht ihr Übungen und ihr kommt auch mal außer Atem. Ihr messt euren Puls.“ Das ist sehr hilfreich, weil man sich dabei auch überprüfen kann: „Wie gut bin ich denn nun körperlich?“ Naja und wenn manche sagen, „Oh ich bin nicht auf meinem Trainingspuls“ und so… Die müssen auch den dann am Ende der Sportstunde angeben, das wird auch notiert, und die Kardiologen gucken sich das an und sehen wie die Veränderung ist. Es ist also auch Teil der Therapie. Also es ist irgendwo wichtig. Nicht nur Medikamente, sondern wie entwickelt das sich bei euch? Das ist also eine Kontrolle auch.
Ich sage „Herzsport ist wichtig.“ Mir macht das auch Spaß. Beides zu 50 Prozent. Dadurch wird das nicht ausgespart. Früher hat man mehr um die Ohren gehabt. Man hat auch mehr Stress gehabt. Dann hat man gesagt: „Wann soll ich denn das noch machen?“ Aber wenn man was will, dann geht das nämlich auch. Das bedeutet natürlich sein Leben ein bisschen auf den Kopf drehen. Mal ein bisschen was anders machen.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 29.11.2011 geführt.

Hartmut Schwella ist 55 Jahre alt. Mit 54 Jahren wurden ihm mehrere Bypässe operiert. Seitdem hat er sein Arbeitspensum stark reduziert, seine Ernährung umgestellt und nimmt regelmäßig an einer Herzsportgruppe teil.

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