Patientenbeitrag

Gleich morgens mit dem Sport zu beginnen, ist für Robert Lorenz eine gute Strategie, um nicht nachlässig zu werden


Ich mache jeden Tag etwas. Das hat einige Vorzüge, das jeden Tag zu machen. Sobald das einmal einreißt, dass man sagt „ach nein, heute gar nichts“, dann ist die Neigung irgendwann immer größer, mal darauf zu verzichten. Aber wenn ich genau weiß, es gehört zum Programm, ich muss es machen und will das ja auch tun – ich will ja auch gesund bleiben und es soll ja eine langfristige Wirkung haben. Und mich einfach dann rauszureden, „heute gefällt es mir gerade nicht so“ – nee, damit wäre ich also weniger zufrieden.

Das füge ich dann so im Laufe des Tages irgendwann ein. Wobei ich selbst merke, dass es sinnvoll ist, das immer vormittags zu machen, weil im Laufe des Tages gibt es so viele andere Gründe, um das zu verschieben und dann doch nicht zu machen. Da ist es besser, man hat es morgens schon gemacht. Damit man den Tag dann freier durchleben kann.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 11.07.2012 geführt.

Robert Lorenz ist 71 Jahre alt. Vor zwei Jahren wurde bei ihm eine KHK festgestellt. Daraufhin wurden ihm drei Bypässe und später noch einmal zwei Stents gesetzt. Robert Lorenz orientiert sich in seiner Lebensstilveränderung an dem Programm von Dean Ornish und ernährt sich dementsprechend streng fettarm und vegetarisch. Er fährt regelmäßig Rad und macht täglich Herz-Yoga. Meditation und Progressive Muskelentspannung sorgen bei Robert Lorenz für den regelmäßigen Stressausgleich.

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