Patientenbeitrag

Obwohl er sich anfangs zur Herzsportgruppe überwinden musste, schätzt Uwe Siebert mittlerweile das Gemeinschaftsgefühl und den Austausch mit den anderen Betroffenen



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Vielleicht versuchen, mit welchen sich zu treffen, die das gleiche Problem haben. Sich zu treffen, irgendwo. Jeder Verein macht bestimmte Sachen und sich dahin zu wenden und mal gucken, was die machen. Es gibt Möglichkeiten heutzutage. Wie hier ist so ein Gemeinschaftshaus, Seniorengemeinschaftshaus. Oder sich so einer Seniorengruppe anschließen. Aber man muss das dann überwinden können. Oder man nimmt seine Frau mit. Oder den Hausarzt fragen, „was gibt es noch für Möglichkeiten?“, die Krankenkasse. Es gibt Möglichkeiten, man muss bloß wissen wie und wo und wann. Oder man kennt jemanden, der auch so… Am Anfang war das richtig so: „Schon wieder da hin… Drei Runden rennen und du schaffst das wieder nicht.“ Aber da ist ein Therapeut und eine Ärztin dabei, die sagen dann eben „hinsetzen, warten und dann wieder mitmachen“.

Und jetzt durch die Weihnachtsfeier und alles was ist, Grillabend – ist schon Gemeinschaft. Wir fahren immer zusammen hier mit dem Auto. Jeder ist mal dran, klappt schon. Das ist so eine eingeschworene Gruppe. Es fällt vielen schwer dahin zu gehen. Aber wenn es geht, dann immer. Würde ich jedem empfehlen, gucken wo so was ist und dann. Ist vielleicht nicht einfach am Anfang.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 07.02.2011 geführt.

Uwe Siebert ist 43 Jahre alt. Im Jahr 2009 erlitt er zwei Herzinfarkte. 2010 wurden ihm 5 Stents eingesetzt. Seinen körperlich anspruchsvollen Beruf in der Baubranche kann er seitdem nicht mehr ausüben. Damit umzugehen musste er erst lernen. Er hat seine Ernährung umgestellt und bewegt sich regelmäßig. Insgesamt hat er dadurch 14 kg abgenommen. Stress vermeidet er heute.

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