Patientenbeitrag

Jeden Tag 30 Minuten Bewegung bei Wind und Wetter sind für Kurt Hoffmann Pflicht



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Mit dreimal die Woche fange ich gar nicht erst an. Ich mache das die ganze Woche jeden Tag, unabhängig davon, wie sehr oder wie wenig ich mich vorher bewegt habe oder wie oder wo ich mich bewegt habe. Und das heißt nur, 30 Minuten flott gehen oder flott Radfahren. Das ist eine Standardstrecke, das sind hin und zurück 15 Kilometer. Die fahre ich bei dem Wetter auf jeden Fall täglich, unabhängig davon, ob ich etwas zu tun habe oder nicht. Ich fahre sie einfach. Ich habe auch eine alternative Strecke. Es gibt hier einen Rundkurs. Da sagt meine Frau immer, „das ist doch langweilig“. Für mich ist das überhaupt nicht langweilig. Der Himmel ist anders. Das Licht ist anders. Das ist für mich schlicht und einfach schön. Diese halbe Stunde, das ist wirklich toll. Es gibt in den 16 Jahren, die ich das schon mache, höchstens drei Tage oder so etwas in dem Dreh, an denen ich das nicht gemacht habe. Sonst gibt es so etwas nicht. Und wenn wir unterwegs sind, nehmen wir immer die Räder mit. Also diese Art von Bewegung, das ist wirklich etwas, was ich grundsätzlich immer mache. Diese Bewegung ist eigentlich das Allerwichtigste für mich. DAs merke ich auch, wenn ich im Winter zum Beispiel ein paar Tage kein Fahrrad gefahren bin, dann fühle ich mich unwohl. Also ich brauche einfach die Bewegung. Im Notfall, wenn es überhaupt nicht anders geht, weil das Wetter ganz miserabel ist, dann habe ich auch keine Lust, aber wie gesagt, das kommt vielleicht einmal im Jahr vor. Dann laufe ich am Abend vom Keller bis auf den Boden und wieder runter. Rauf und runter, eine halbe Stunde. Also richtig im flotten Tempo, um mich zu strapazieren. Wir haben auch so einen Heimtrainer. Dass ich mit dem fahre, kommt aber eigentlich genauso wenig vor. Wenn ich das mache, dann mache ich das oben vor dem Fernseher.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 26.03.2012 geführt.

Kurt Hoffmann ist 76 Jahre alt. Vor über 15 Jahren wurden bei ihm mehrere Stenosen festgestellt. Aufgrund seiner umgehenden Lebensstilveränderung bildeten sich Kollaterale, sodass Kurt Hoffmann eine Dilatation vermeiden konnte. In seiner Lebensstilveränderung orientiert sich Kurt Hoffmann an den Regeln von Dean Ornish. Dies beinhaltet eine streng fettarme, vegetarische Ernährung und täglich mindestens eine halbe Stunde Bewegung.

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