Patientenbeitrag

Damit Kurt Hoffmann bei Feiern und Freunden nicht in Versuchung kommt, isst er vorher schon etwas



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Man muss sich natürlich auch ein bisschen organisieren. Das heißt, dass ich mich frage, wenn ich zum Beispiel zu einer Feier gehe, wenn ich Freunde besuche, wenn ich verreise, wie verhalte ich mich dann? Da gibt es verschiedene, ich hätte fast gesagt, Tricks, wie man den Dingen besser beikommen kann. Der Einfachste ist zum Beispiel, wenn ich irgendwo hingehe und da gibt es etwas zu essen und ich weiß, „na gut, du wirst wahrscheinlich nichts finden“, dann esse ich vorher grundsätzlich etwas. So viel, dass ich fast satt bin. Ich gehe nirgendwo hin, wenn ich dann eventuell hungrig bin. Das äußert sich auch in der Gestik, wenn der Mensch hungrig irgendwo herum sitzt und sich unwohl fühlt. Das ist eins der Dinge, die man machen kann und da gibt es eine unendliche Vielzahl von Dingen, die man sich einfach anerziehen kann und mit denen man das besser bewältigen kann. Obwohl für mich heutzutage eigentlich nichts mehr zu bewältigen ist. Wie gesagt, das ist alles zur Automatik geworden. Und natürlich macht es einfach Spaß, wenn man sieht, dass es tatsächlich funktioniert. Und ansonsten, wenn ich zu Freunden gehe, wissen die das und richten sich inzwischen darauf ein. Oder wenn ich irgendwo neu hingehe, dann versuche ich immer vorher anzurufen, im Hotel zum Beispiel oder auch bei Freunden bei Einladungen. Dann sage ich, „tut mir leid, aber ich muss dann darauf achten“. Also mit anderen Worten, da mache ich absolut keine Kompromisse. Das fange ich auch nicht an, weil wenn Sie so etwas erst einmal einreißen lassen und dann, „naja, so ein bisschen geht doch“. Also mit „ein bisschen“, damit habe ich es nicht so sehr. Das mache ich nicht. Dann rufe ich an. Ich kann um Gottes Willen natürlich nicht erwarten, wenn ich irgendwo hingehe, dass sie etwas Tolles für mich machen, sondern ich sage ihnen dann, „Was gibt es denn zu essen? Gibt es zum Beispiel Kartoffeln?“ Kartoffeln nebenbei gesagt, kann man selbstverständlich essen.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 26.03.2012 geführt.

Kurt Hoffmann ist 76 Jahre alt. Vor über 15 Jahren wurden bei ihm mehrere Stenosen festgestellt. Aufgrund seiner umgehenden Lebensstilveränderung bildeten sich Kollaterale, sodass Kurt Hoffmann eine Dilatation vermeiden konnte. In seiner Lebensstilveränderung orientiert sich Kurt Hoffmann an den Regeln von Dean Ornish. Dies beinhaltet eine streng fettarme, vegetarische Ernährung und täglich mindestens eine halbe Stunde Bewegung.

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