Patientenbeitrag

Johann Raschke hat sich Yoga-Übungen gemäß seiner eigenen Bedürfnisse zusammengestellt



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Da drüben liegt meine Yogadecke. Die wird da hin gelegt und dann habe ich eine Kassette. Obwohl – das, was da drauf ist auf der Kassette, habe ich schon tausend Mal gehört, aber ich spiele die trotzdem ab, weil sie mir genau den Zeittakt vorgibt. Weil ich festgestellt habe, wenn ich das nämlich nicht mache, dann bin ich entweder zu schnell oder ich kann zu schnell sein. Das sind festgesetzte Übungen, die mache ich und die mache ich abgestimmt auf meine körperlichen Fähigkeiten. Wobei Hatha-Yoga ja eine Yoga-Art ist, die speziell auf Herzkranke abgestellt ist. Da werden dann keine Kopfstandübungen gemacht oder Peters Schlittenfahrt oder wie die Dinge auch alle heißen mögen. Es ist gut. Es ist ganz einfach gut. Das würde ich immer empfehlen. Das macht eine Frau, die hat eine Kassette rausgebracht, die dauert anderthalb Stunden und das ist für mich so ein Maßstab. Ich kann auch hauptsächlich liegende Übungen machen. Ich kann aber auch sowohl liegende, als auch stehende Übungen machen. Das ist alles mit in diesem Hatha-Programm drin. Das kannst du zusammen stellen wie du willst.

Johann Raschke
Das Interview wurde am 22.03.2012 geführt.

Johann Raschke ist 71 Jahre alt. Vor fast 20 Jahren hatte er einen Herzinfarkt. Als vor 5 Jahren bei Johann Raschke Kammerflimmern auftratt, wurde ihm ein Defibrillator eingesetzt. Johann Raschke hat seinen Lebensstil nach der Ornish-Therapie umgestellt, d.h. er ernährt sich weitestgehend vegetarisch und fettarm, nimmt an einer Ornish-Gruppe teil und macht täglich Yoga.

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