Patientenbeitrag

Seit Helmut Röder nicht mehr berufstätig ist, hat er wieder Zeit und Lust für Bewegung an der frischen Luft



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In jungen Jahren war ich sportlich sehr aktiv, ich war Leistungsschwimmer und habe auch lange aktiv Tischtennis in hohen Klassen gespielt. Das heißt ich war sportlich gefordert und dann aufgrund der angespannten oder der erhöhten beruflichen Anforderungen hat es zeitlich nicht mehr hingehauen. Ich sag mal in Anführungszeichen, man ist ja dann auch ein bisschen bequem beziehungsweise, wenn man am Abend um 20 Uhr nach Hause kommt, hat man keine Lust mehr zum Joggen, so einfach war das. Das heißt also es sind mehrere Faktoren zusammen gekommen, einmal erhöhte Anspannung im Beruf und zum anderen Vernachlässigung der körperlichen Aktivitäten.

Und das hat sich also erst gebessert, nachdem ich dann meinen Betrieb verkauft hatte. Hab mir als Bewegungstrainer einen Labrador zugelegt und mit dem bin ich dann hier durch die Wälder meiner Umgebung gestreift.

Und das hat eigentlich erst nachhaltig den Erfolg gebracht. Die Krankheit, eine KHK ist ja nicht heilbar, man kann sie verlangsamen, das ist eine chronische Erkrankung und ich denke durch die viele Bewegung an der frischen Luft konnte ich sie aufhalten.

Helmut Röder
Das Interview wurde am 24.02.2011 geführt.

Helmut Röder ist 62 Jahre alt. Mit Mitte 40 hatte er einen Herzinfarkt und in den darauffolgenden Jahren mehrere Stent-Operationen. Er hat in Folge des Herzinfarktes seinen Beruf aufgegeben, das Rauchen aufgehört, sich einen Hund angeschafft und die Ernährung umgestellt.

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