Patientenbeitrag

Viktor Öhme treibt mittlerweile zielgerichtet Sport, bei dem sein Kreislauf trainiert wird



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Ich bin zwar Skifahren gegangen, aber Skifahren, das ist nicht so… da verbraucht man nicht so viel Energie und man hat nur teilsteils die Bewegung, nicht in allen Körperteilen. Und jetzt durch die Reha haben wir das mehr mit dem Laufen, mit dem Wandern, mit dem Radfahren, mit der Wassergymnastik und das ist jetzt wesentlich besser. Und man war da auch vielleicht, ja es waren die Zeiten sehr viel zum Sitzen. Rumsitzen, wenig Laufen, viel mit dem Auto – Sportarten, die eigentlich weniger die Bewegung gefördert haben. Und jetzt werden sie eher mehr zielorientiert gemacht. Und man sucht sich das aus, was für den Körper auch was bringt, wo der ganze Körper in Bewegung kommt. Also für die Krankheit geeigneten Sport zu machen, weil eine Herzkrankheit ist ja nicht, dass sie in zwei Monaten weg ist, das bleibt ja irgendwie. Die Gefäße, die nicht ganz sauber sind, die werden nie wieder so werden wie sie mal waren.
Da haben sie uns auch Anleitungen gegeben, wie man die Bewegung, welche für uns gewinnbringend ist und was was bringt. Und ich habe das gesehen, auch an den Auswertungen durch ein Ergometer vom einen Jahr auf ein nächstes. Bei der Reha werden immer die Parameter wieder genommen und da sieht man, mit wie viel Watt und der Puls, wie er sich verändert vom letzten Jahr auf dieses Jahr. Da sieht man, was man unterm Jahr trainiert hat zu Hause. Und da kann man eigentlich nicht schwindeln, das legt sich dann alles dar. Kann man medizinisch verfolgen. Und natürlich, diejenigen, die unterm Jahr was gemacht haben, das merkt man bei der zweiten Reha dann an den Werten.
Dann habe ich gesehen, ja das Training, das hilft. Das Hilft. Und das gibt einem sicher eine Menge Auftrieb weiterzugehen. Und wenn man sagt, man hat dann eine Leistung, man tritt ganz einfach, man wird nicht müde, dann macht es Spaß. Und dann sagt man, „ja, das werde ich mir beibehalten“.

Viktor Öhme
Das Interview wurde am 09.07.2011 geführt.

Viktor Öhme ist 52 Jahre alt. Mit 50 hatte er seinen ersten Herzinfarkt, ein weiterer folgte ein Jahr später. In Folge dessen hat er seine Ernährung umgestellt und viel mehr Bewegung in seinen Alltag integriert. Er sagt, dass er heute einfach bewusster lebt.

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