Patientenbeitrag

Nach anfänglicher Skepsis hat Jürgen Thiele das Autogene Training bis heute beibehalten


Am Anfang habe ich das für totalen Quatsch gehalten. Ich bin auch nur dahin gegangen, weil es halt angeboten wurde und besser war als der Kochkurs, der zur gleichen Zeit lief. Und irgendwann, weil ich halt die 5 Wochen da war, habe ich dann doch gemerkt, es tut mir gut. Weil ich auch vom Arbeiten her ein leistungsbezogener Mensch bin, ich bin auch einer, der es lieber selbst macht, als die anderen machen lässt, und da ist ja autogenes Training ein wunderbarer Gegensatz dazu. Dass man einfach mal Fünfe grade sein lässt, entspannt. In 5 Wochen hat das nicht voll angeschlagen, das ist klar, aber ich habe mir dann gesagt “das, was du jetzt an Positivem merkst, wenn du das weiter machst…“. Das ist ja keine Geheimwissenschaft, man braucht auch, wenn man die Grundsätze kapiert hat, keinen Lehrer und man muss es nur halt konsequent weiter machen. Ich bin heute in der Lage, nach 15 Jahren oder viel früher schon, wenn eine Ampel auf rot springt, dass ich mich über das autogene Training voll entspannen kann. Für die Rotphase 30 Sekunden. Das habe ich während der Arbeit auch gemacht. Glücklicherweise konnte ich die Arbeit öfter mit Pausen unterbrechen, wo ich dann auch einfach mal entspannen konnte, autogenes Training machen.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 13.03.2011 geführt.

Jürgen Thiele ist 53 Jahre alt und hatte in den letzten fünfzehn Jahren zwei Herzinfarkte. Er hat das Rauchen und Trinken aufgegeben, seine Ernährung umgestellt und wandert viel.

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