Patientenbeitrag

Statt Sahnequark verwendet Andreas Engel jetzt Magerquark und kann so viel Fett einsparen


Ich war immer jemand, der gerne Quark gegessen hat. Und bei Quark kann man auch wirklich ganz danebenliegen, wenn man Sahnequark nimmt – der hat 40 oder 45 Prozent Fettanteil! Das geht also gar nicht. Ornish beschreibt also: „Quark und Milch sind möglich, wenn man eben diese fettärmste Stufe nimmt.“ Es gibt also Milch, die hat 0,1 Prozent und es gibt auch Quark entsprechend, Magerstufe nennt sich das. Viele Menschen sagen dann, „igitt igitt, das schmeckt ja gar nicht“. In der Tat ist es so, wenn Sie kein Fett da drin haben, fehlt Ihnen sozusagen der Träger für den Geschmack. Und eine fettarme Milch schmeckt eben auch anders als eine dreieinhalb-prozentige.

Aber das ist auch eine Gewöhnungssache und das ist auch ein Stückchen etwas, was man im Kopf durchaus machen kann: Sich auch wirklich klarmachen, dass das, was wir als Geschmack empfinden, ja auch Gewohnheiten sind und die kann man verändern. Und das ist möglich und dieser Teil funktioniert insofern auch schon ganz gut, aber ist noch ausbaufähig.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 18.04.2012 geführt.

Andreas Engel ist 59 Jahre alt. Nach einem stummen Herzinfarkt 2009 wurden ihm 6 Stents eingesetzt. Der Wunsch, nicht zu viele Medikamente nehmen zu müssen, und die Angst vor einem Reinfarkt trieben ihn an, sein Leben umzustellen. Dabei stützt er sich auf das Programm von Dean Ornish: Er ernährt sich fettarm und vegetarisch. Um seinen Stress in Griff zu bekommen, hat er sich beruflich verändert und besucht regelmäßig Entspannungskurse.

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