Patientenbeitrag

Auch in Hotels und Restaurants findet Christoph Lange meist gibt es immer gesunde Alternativen, weiß Christoph Lange



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Was natürlich ein Problem ist, ist wenn ich unterwegs bin, zum Beispiel in Hotels. Wenn ich nur einen Tag da bin, laviere ich mich so durch. Ich lasse dann eben das Fleisch weg. Dann esse ich halt Fisch und gucke, dass es möglichst pochierter Fisch ist und nicht gebratener Fisch ist. Natürlich mache ich da einen gewissen Kompromiss, aber zu Hause bin ich da sehr konsequent. Ich würde behaupten, zu Hause bin ich zu 100 Prozent konsequent nach Ornish.

Wenn man will, geht das natürlich. Man darf aber auch nicht zu streng mit sich sein. Einfach sagen: „Okay, dann ist es halt so. Ist keine exzellente Küche, gut, dann gibt es das halt nicht. Dann lässt du die Pommes Frites weg und isst nur Salat. Dann gibt es eben zwei Tage nur Salat und lässt das Dressing weg, weil das trieft nur.“ Was die Ernährung anbelangt, macht man das halt. Oder man sagt: „Gut. Sie kriegen es nicht hin, dann nehme ich eben die Panade vom Fisch weg und esse den Fisch so. Dann ist er nicht so fettgetränkt.“ Wenn man will, findet man Möglichkeiten. Aber in der Regel ist es in besseren Häusern gar kein Thema.

Christoph Lange
Das Interview wurde am 17.07.2012 geführt.

Christoph Lange ist 58 Jahre alt. Anfang 2010 erlitt er einen stummen Herzinfarkt, bei dem kaum Symptome auftreten, obwohl Blutgefäße weitgehend verschlossen sind. Daraufhin unterzog er sich einer OP und bekam Stents eingesetzt.

Die Erkrankung brachte ihn dazu, seinen Lebensstil zu überdenken. Er ernährt sich nach Ornish und hält sich durch tägliche Spaziergänge und kleine Tricks im Büroalltag in Bewegung. Um von seinem stressigen Beruf abzuschalten, betreibt er progressive Muskelentspannung und Yoga.

 

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