Patientenbeitrag

Weil er die Effekte vom Alkohol auf sein Herz kennt, trinkt Karl Zierke nur noch in Maßen



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Alkohol, Bier so gut wie gar nicht mehr. Vielleicht im Monat mal eine Flasche Bier. Dann Rotwein, vielleicht mal abends ein Glas Rotwein. Dann hochprozentige Dinge, ein zweimal die Woche ein Schnäpschen nach dem Essen. Ich weiß, wenn ich zu viel trinke, dass ich leiden muss. Und zwar schlägt sich das nieder. Man muss ja erst mal aus taxieren, „wie weit darf man denn gehen“? Und das ist mir dann passiert, ein zweimal hab ich das mitgemacht, aber unbewusst. Wenn man Wein trinkt,  es wird immer nach geschenkt, man weiß nicht “Mensch, war da schon was raus?” Und dann hab ich gemerkt, dass die Herzfrequenz raste, die ging hoch auf 120 130 und wenn man das merkt, “Mensch” man wird nervös und das wird immer schlimmer. Ja, dann ist man hilflos. Man steht dann auf und versucht die Herzfrequenz zu unterdrücken und da gibt es ja heute so viele Tricks, wie man das machen kann. Durch Luft holen, Luft anhalten und dann geht es langsam wieder runter. Aber wenn man in dieser Phase steckt, dann sagt man sich „Das war mir eine Leere”. Und dann passiert das noch einmal und nie wieder. Ich weiß meine Grenzen und dann ist Schluss. Aber wenn man das beherzigt, ich glaube dann wird jeder keine Probleme mehr haben.

 

Karl Zierke
Das Interview wurde am 13.12.2011 geführt.

Karl Zierke ist 74 Jahre alt. Er hat mehrere Bypässe und eine künstliche Herzklappe. Seit der Herzerkrankung hat er seine Ernährungsweise deutlich umgestellt – er isst heute weniger, fettärmer und ausgewogener. Inzwischen treibt er regelmäßig Sport und hat sein Gewicht erheblich reduziert.

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