Patientenbeitrag

Mittlerweile gönnt sich Stefan Büttner auch mal Ausnahmen, gleicht diese aber im Laufe der Woche wieder aus



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Man hat auch so Tage, da muss man sich belohnen. Da esse ich auch Schokolade oder ich esse auch abends mal ein paar Chips. Aber einfach nicht mehr in diesen Maßen. Und man versucht dann einfach mittlerweile, so haben sie es einem beigebracht, einen Ausgleich zu schaffen.
Direkt nach der Reha war man viel strenger noch mit sich selber und jetzt sage ich aber, wenn ich jetzt eine Bratwurst mittags esse, dann esse ich halt mittags mal eine Bratwurst. Wie gesagt, dann esse ich den nächsten Tag mittags einen Salat. Man lernt mit der Situation einfach besser umzugehen und zu sagen, „Okay, dann esse ich halt morgen mittags mal Salat. Man versucht einfach, so über den Zeitraum von einer Woche, sein Quantum einzuhalten.
Und ich stelle mich einfach jeden Morgen auf die Waage und dementsprechend weiß ich tagsüber, okay, heute wird langsam gegessen. Oder du kannst auch mal etwas essen, wo du Hunger darauf hast und ich halte mein Gewicht immer bei Plus Minus ein Kilo. Solange ich das einhalte, bin ich zufrieden mit mir, weil dann weiß ich ganz einfach, die Werte stimmen. Ich lasse alle Tage die Blutwerte kontrollieren. Die sind auch alle in Ordnung und solange die in Ordnung sind, kann ich nicht so ganz viel verkehrt machen an der ganzen Aktion, denke ich. Weil das Cholesterin, das böse Cholesterin, das geht ja auch nicht hoch von einer Currywurst und Pommes mit Mayo oder von einer Bratwurst. Das Problem ist einfach, wenn ich es täglich mache. Und daher lernt man eben mit dieser Situation um zu gehen und wird auch lockerer und isst auch mal ein Stück Schokolade. Nur nicht wie früher ein ganzes Paket.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 11.03.2011 geführt.

Stefan Büttner ist 37 Jahre alt. Mit 36 Jahren hatte er einen Herzinfarkt und bekam einen Stent eingesetzt. Seit er in der Reha mit Sport und einer gesunden Ernährung begonnen hat, absolviert er regelmäßig sein Ergometertraining zu Hause, bewegt sich oft in der freien Natur, hat seine Ernährung umgestellt und über 20 kg abgenommen.

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