Patientenbeitrag

Bei der Umstellung seiner Ernährung hat sich Joachim Lontke professionell beraten lassen



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Bei der Ernährung ist es so: Ich habe sehr viel Fleisch gegessen früher. Viel Fleisch, viel Wurst. Und im Prinzip gar nicht drauf geachtet, was ich esse, wie ich esse und wann ich esse, sondern einfach wild drauf los. So hat dann letztendlich auch meine Figur ausgesehen. Ich habe mich untersuchen lassen von einer Ernährungsexpertin. Ich bin mit meiner Frau zusammen hingegangen und da wurde das große Blutbild gemacht und dann wurde erst mal signalisiert, was bei mir alles falsch läuft. Und dadurch wurde dann ein Ernährungsplan, was förderlich ist für uns, also für meine Frau und mich, letztendlich aufgestellt, der aufgrund der unterschiedlichen Typologie auch sehr unterschiedlich ist. Das, was für uns förderlich ist, das wurde dann einfach wirklich bewusst eingehalten. Und so haben wir einfach peu à peu, das geht ja auch nicht von jetzt auf gleich und auf Knopfdruck „das mache ich jetzt“, nein, das ist einfach ein Prozess. Und dann haben wir einfach unsere Ernährung umgestellt und dann wurde das immer normaler einfach so zu essen, so zu leben, sich in diese Richtung zu bewegen, ohne dass da irgendwo ein gewisser Druck dabei entsteht. Das ist dann tatsächlich eine persönliche Überzeugung und dabei sind natürlich auch jede Menge Gespräche nötig. Dass man einfach das Verständnis dafür bekommt, „Warum hängt das mit dem Körper so zusammen? Was tust du deinem Körper denn an, wenn du dich immer negativ, in Anführungsstrichen natürlich negativ, ernährst, mit den falschen falschen Produkten ernährst? Was tust du deinem Körper an, indem du ihn wirklich sukzessive vergiftest, wenn du das Falsche isst?“.

Joachim Lontke
Das Interview wurde am 16.04.2012 geführt.

Joachim Lontke ist 57 Jahre alt. Vor 9 Jahren erlitt er einen Herzinfarkt, ohne daraus Konsequenzen für seine Lebensweise zu ziehen. Seit er jedoch vor zwei Jahren einen schweren Schlaganfall erlitt, hat Joachim Lontke sein Leben grundlegend verändert. Er hat über 25 kg abgenommen, ernährt sich herzgesund und bewegt sich regelmäßig. Sein Arbeitspensum hat er ebenfalls drastisch reduziert und an einem Stressbewältigungskurs teilgenommen, um nicht mehr ständig unter Strom zu stehen. Für Joachim Lontke ist das Wichtigste in Bezug auf die Erkrankung, erkannt zu haben, dass er selbst dafür verantwortlich ist, wie er mit sich umgeht.

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