Patientenbeitrag

Hin und wieder gönnt sich Joachim Lontke eine Ausnahme



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Das einzige Problem, was ich bei der ganzen Essensumstellung hatte: Ich esse unheimlich gerne Kuchen. Und ab und zu kann ich da auch nicht widerstehen. Aber wenn man das in einem gewissen Rahmen lässt und einfach nicht jeden Tag, sondern vielleicht ein zwei Mal die Woche, dann ist das auch eine gewisse Normalität und der Körper gewöhnt sich  daran. Und er nimmt es Ihnen auch nicht krumm. Bei den Abendessen versuche ich natürlich auch nicht zu spät zu essen. Und dann auch, wie gesagt, nicht zügellos, sondern einfach bewusst, „das tut mir gut“. Gut schmecken, das ist etwas anderes. Aber das, was gut schmeckt, heißt noch lange nicht, dass es wirklich dem Körper gut tut. Und jetzt mittlerweile bin ich in der Lage sowohl das eine, als auch das andere voneinander zu unterscheiden und das ist gut.

Joachim Lontke
Das Interview wurde am 16.04.2012 geführt.

Joachim Lontke ist 57 Jahre alt. Vor 9 Jahren erlitt er einen Herzinfarkt, ohne daraus Konsequenzen für seine Lebensweise zu ziehen. Seit er jedoch vor zwei Jahren einen schweren Schlaganfall erlitt, hat Joachim Lontke sein Leben grundlegend verändert. Er hat über 25 kg abgenommen, ernährt sich herzgesund und bewegt sich regelmäßig. Sein Arbeitspensum hat er ebenfalls drastisch reduziert und an einem Stressbewältigungskurs teilgenommen, um nicht mehr ständig unter Strom zu stehen. Für Joachim Lontke ist das Wichtigste in Bezug auf die Erkrankung, erkannt zu haben, dass er selbst dafür verantwortlich ist, wie er mit sich umgeht.

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