Patientenbeitrag

Inzwischen hat sich Joachim Lontke so an die neue Ernährungsweise gewöhnt, dass er es sich gar nicht mehr anders vorstellen kann



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Bei der Änderung der Ernährung war es einfach so, dass ich jetzt wirklich drei Mal am Tag esse, morgens, mittags und abends. Und ich versuche bewusst wenig Fleisch zu essen. Tendenziell Fisch und dann gibt es dort ein Gemüse oder einen Salat dazu. Und wenn es keinen Fisch gibt, dann gibt es nur Gemüse oder Salat und das reicht. Also ich entbehre da jetzt nichts mehr dabei. Also morgens esse ich zum Beispiel ein Müsli. Ein Müsli tatsächlich mit einem Eiweiß, wo ich einfach einen Frischkäse dazu esse oder einen bestimmten Joghurt, der natürlich in der Zusammensetzung auch ein bisschen ausgewählter ist. Weil ich einfach versuche zu verstehen, was ich esse, denn ich glaube die Ernährung spielt bei der ganzen Situation eine unheimlich große Rolle. Ich kann mir zum Beispiel jetzt morgens nicht mehr vorstellen, ab und zu machen wir das mal, vielleicht einmal im Monat oder so, dass wir morgens Brötchen essen. Das schmeckt mir nicht mehr wirklich. Morgens brauche ich mein Müsli und dann brauche ich eben fünf Stunden nichts. Morgens ein Müsli mit frischen Beeren und frischen Früchten oder so was. Das ist genial. Und da haben sich letztendlich auch meine Geschmacksnerven und mein Körper daran gewöhnt und das finde ich „Boah“, das ist gut, das passt, denn es hilft mir.

Joachim Lontke
Das Interview wurde am 16.04.2012 geführt.

Joachim Lontke ist 57 Jahre alt. Vor 9 Jahren erlitt er einen Herzinfarkt, ohne daraus Konsequenzen für seine Lebensweise zu ziehen. Seit er jedoch vor zwei Jahren einen schweren Schlaganfall erlitt, hat Joachim Lontke sein Leben grundlegend verändert. Er hat über 25 kg abgenommen, ernährt sich herzgesund und bewegt sich regelmäßig. Sein Arbeitspensum hat er ebenfalls drastisch reduziert und an einem Stressbewältigungskurs teilgenommen, um nicht mehr ständig unter Strom zu stehen. Für Joachim Lontke ist das Wichtigste in Bezug auf die Erkrankung, erkannt zu haben, dass er selbst dafür verantwortlich ist, wie er mit sich umgeht.

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