Patientenbeitrag

Viktor Öhme achtet darauf, saisonal und frisch einzukaufen



War der Beitrag hilfreich?
Text ein- und ausblenden

Pommes frites ist eigentlich auf meiner Speisekarte nicht. Das ist keine Beilage. Das ist auch für die Kinder zu vermeiden. Dann ist viel besser einen frischen Salat oder frisches Gemüse, das schon. Wenn es auch nicht aus der Dose kommt, wenn es vom Garten kommt oder so. Und dass man viele Sachen der Saison isst und nicht was von Südafrika herangekarrt wird – das ist alles alt. Gleich beim Fisch, dass man frischen Fisch isst und nicht das was von Vietnam kommt, zwei Monate in Hamburg gelagert wird und dann gegessen wird – das ist dann auch nicht mehr vielleicht so. Dass man jedenfalls saisonbedingt ist, was geerntet wird. Aber das ist heute ein bisschen ein Problem, heute weiß man auch nicht mehr, wann alles reif ist, man kriegt es im ganzen Jahr.
Aber wenn ich einen Salat vom Garten nehme, der ist gleich frisch, dann brauch ich alleine Olivenöl drauf tun, dann schmeckt der schon wunderbar. Und dann kann auch nicht mehr viel sein. Und das Zweite, was ich sehr viel weggelassen habe, ist Brot, Weißbrot und so Sachen. Sehr viel mit Vollkornbrot und Schwarzbrot. Weißbrot überhaupt nicht mehr. Also wenn man es versucht ein bisschen zu analysieren alles, was einem gut tut, was einem nicht so gut tut, und man macht vielleicht einen Mittelweg – man muss überhaupt auf nichts verzichten. Das heißt nicht, man kann nichts mehr essen. Man kann fast alles essen. In Maßen und nicht sich nur von dem ernähren. Dann kann man eigentlich alles essen. Und gewisse Bomben… wenn ich keine Pommes frites kriege, dann habe ich doch keine großen Abbruchgedanken, weil ich die nicht essen darf. Da habe ich lieber eine Kartoffel frisch. Aber aus der Fritteuse mit dem Öl und so, das muss ich nicht haben. Also man kann schon ein bisschen schauen, was nicht gerade geeignet ist, das Fette, und man lässt ein bisschen was weg und sonst kann man eigentlich alles sehr gut… Deswegen sage ich: Man sieht dann, die Gemüsesachen, jene Gemüsesachen, die Gemüsesachen – die habe ich eigentlich noch nie gegessen. Obst – wie viel es Obst gibt, da sagt man „ja Tatsache, ich habe jetzt ganz eine andere Auswahl“. Deswegen auch in der Ernährung sag ich wieder, der Standard hebt sich. Man kommt mit mehr Sachen in Berührung jetzt. Und sonst hat man sich einseitig ernährt. Aber vielleicht ständig mit Wurst, wo ich eigentlich sage, das muss nicht sein, ist auch nicht gesund. Und dann muss man mal die Zusammensetzung anschauen und dann sieht man, wie viel Fett da drinnen ist – das glaubt man ja fast nicht. Und genau die Sachen hat man alle zu sich genommen und dann wundert man sich auch nicht, dass sich das irgendwo ansammelt oder zu viel wird.

Viktor Öhme
Das Interview wurde am 09.07.2011 geführt.

Viktor Öhme ist 52 Jahre alt. Mit 50 hatte er seinen ersten Herzinfarkt, ein weiterer folgte ein Jahr später. In Folge dessen hat er seine Ernährung umgestellt und viel mehr Bewegung in seinen Alltag integriert. Er sagt, dass er heute einfach bewusster lebt.

Alle Beiträge von Viktor Öhme

Schlagworte:

Neuen Kommentar verfassen






* Pflichtangaben