Patientenbeitrag

Man darf alles mal, nur in Maßen – Günter Ostfeld über den Umgang mit Süßem und Alkohol



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Wir essen vor dem Frühstücken morgens erstmal einen Apfel. Das ist schon seit 10–15 Jahren so. Ja und dann braucht man nicht mehr so viel, ein Brötchen oder eine Scheibe Brot reicht dann hin. Wir essen gern Vollkornbrot. Also alles was mit weißem Mehl gemacht ist, nicht so gerne. Wo wir auf Kuchen natürlich nicht gern verzichten. Also ein Stückchen erlauben wir uns dann doch schonmal. Aber so Vollkornkost im weiten Sinne wird von uns auch genutzt, gehört dazu. Ach erinnern mich da nicht, da gibt es Kekse… Da gibt es mal einen Keks oder ein Bonbon. Ja natürlich. Das sehe ich unter dem Aspekt, dass mir mein Hausarzt gesagt hat „man darf alles mal, nur in Maßen“. Und wir essen ja nicht riesige Kuchenmengen, wir essen ja auch nicht riesige Keksmengen. Ein Stück Schokolade oder zwei Tage oder in der Woche mal so drei Riegel. Pff also ist nicht viel. Und Alkohol ist eh nicht mehr Trumpf, weil man ja Auto fährt und als Autofahrer soll man die Hände davon lassen. Das war natürlich vor dem Infarkt überhaupt kein Thema. Gerade beim Kegeln, Sie können sich das vielleicht vorstellen oder auch schon mitgemacht haben, da wird dann ja auch kräftig zugelangt. Nicht, wenn die 9 fällt, dann ist wieder eine Runde fällig und naja man macht ja alles mit. Das bringt natürlich auch Gewichtszunahmen. Und das ist völlig weg. Wir kegeln ja alle nicht mehr, wir sind alle so alt geworden, dass wir nicht mehr kegeln. Wir treffen uns dann nochmal so alle paar Wochen alle Kegelbrüder. Ein Bierchen ist dann schon mal erlaubt, aber auch nicht mehr.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 12.12.2011 geführt.

Günter Ostfeld ist 80 Jahre alt. Mit 53 Jahren hatte er einen Herzinfarkt, auf den bis heute mehrere Stents und Bypass-Operationen folgten. Seit dem Herzinfarkt nimmt Günter Ostfeld regelmäßig an einer Herzsportgruppe teil und hat sein Gewicht reduziert.

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