Patientenbeitrag

Am Herzsport schätzt Matthias Voss, dass man mit einer Gruppe Gleichbetroffener trainiert



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Ich denke, es ist natürlich auch, wenn man da zu so einer Herzsportgruppe oder was es auch immer geht, wenn man sich abkapselt ist es natürlich auch noch schwieriger, aber wenn man da auch einen gewissen Freundeskreis in Anführungszeichen aufbaut, beziehungsweise Kontakt hat zu den Leuten, dann fällt es einem auch wesentlich einfacher. Und wenn man dann noch unter seinesgleichen ist und alle dasselbe Schicksal tragen, beziehungsweise der eine hat eine Bypassoperation, der andere hat dann einen Herzschrittmacher bekommen, aber es geht um die Sache, um das Herz an sich, dann ist es glaube ich auch angenehmer, dann in so ein Training zu gehen. Als wenn man das Gefühl hat “Ja, ich gehöre nicht dazu” oder wie man das auch immer nennen mag. Und ich glaube, das ist für viele dann der Demotivator zu sagen “Ich gehe hin.”, wenn man einfach nicht so ein Vertrauensverhältnis hat.
Vom Grundsatz her bin ich eigentlich mit einer der Jüngsten, also die sind alle schon ein bisschen älter als ich. Ich habe keine Berührungsängste, ich bin nicht der der Typ, der Berührungsängste hat.

Matthias Voss
Das Interview wurde am 04.08.2011 geführt.

Matthias Voss ist 42 Jahre alt. Vor einem Jahr erlitt er einen Herzinfarkt, in dessen Folge er seine Lebensweise komplett verändert hat. Nach dem sofortigen Rauchstopp hat er seine Ernährung umgestellt und geht mehrmals pro Woche zum Herzsport. Aufgrund dieser Veränderungen und der psychotherapeutischen Hilfe geht es ihm heute gut.

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