Patientenbeitrag

Durch weniger Fleisch und weniger Fette hat Günter Ostfeld sein Gewicht reduziert



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Wir haben uns Kochtöpfe angeschafft, die man auch ohne viel Wasser und Fett nutzen kann und vermeiden also erstmal viel tierische Fette. Auch die Fleischmengen, die wir früher zu uns genommen haben – ich habe gern mal so Messer und Gabel mit Steak so gegessen – das ist total vorbei. Also wir essen sehr wenig Fleisch, wenn dann schon Geflügel. Wir essen gern und öfter Salat. Ja und alles fettfreier einfach. Und die Mengen können wir auch ganz gut reduzieren, sodass wir zwar immer satt sind, aber nicht voll sind. Ich meine, das ist der Punkt, wo wir unser Gewicht regelmäßig prüfen und auch halten können.
Fleisch musste immer sein. So ist man ja auch erzogen worden, nicht? Also ich bin Nachkriegsgeneration und wir hatten ja nichts und als es dann wieder Fleisch gab, da haben uns die Eltern immer verwöhnt mit Fleisch, und „iss mal ordentlich“. Und da war auch ein Fettrand dran natürlich. Aber man merkt ja erst als Erwachsener, wenn man in in einer Ehe ist, dass das auch anders geht. Vor allen Dingen überträgt man das ja auch auf die Kinder, und die sind in dem Fall dann auch ein Beispiel für uns. Also die Frau meines Sohnes, die macht auch viel und gute Salate und ja, schmeckt einfach. Es schmeckt. Es gibt ja Gewürze, die kann man dann nutzen, und dann schmeckt alles noch viel besser.
Ich habe ja schon während der Rehamaßnahmen gemerkt, da ist zwar nicht so viel Fett drin, aber ich brauchte das eigentlich gar nicht mehr. Und ich merkte ja, das Gewicht geht runter und die Fitness nimmt zu. So einfach ist das. Nur meinen Cholesterinwert, den habe ich damit nicht sehr runtergekriegt. Schon einige Jahre nehme ich also schon Mittel gegen das zu hohe Kalorienaufkommen, was ich einfach genetisch wahrscheinlich selbst aufbaue. Mein Problem ist ja auch familiär bedingt, denn meine beiden Elternteile sind an einem Schlaganfall gestorben. Und ich hoffe, dass mir das nicht passiert. Und damals gab es eben nicht diese Medikamente, die man heute nehmen kann und muss auch teilweise um länger und gesünder leben zu können.

grüner Mensch streckt Arme in die Luft mit dunkelgrüner Schattierung
Das Interview wurde am 12.12.2011 geführt.

Günter Ostfeld ist 80 Jahre alt. Mit 53 Jahren hatte er einen Herzinfarkt, auf den bis heute mehrere Stents und Bypass-Operationen folgten. Seit dem Herzinfarkt nimmt Günter Ostfeld regelmäßig an einer Herzsportgruppe teil und hat sein Gewicht reduziert.

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