Patientenbeitrag

Sinnstiftende Tätigkeiten sind für Gerd Kipper eine große Motivation



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Was auch hilft, meinen Zustand zu halten oder zu verbessern, ist halt das, was ich mache, was mir Freude bereitet: Meine Schulassistenz, die Zusammenarbeit mit den Kindern, mit den Kollegen, mit denen ich mich sehr gut verstanden habe, und das Zaubern mit den Kindern. Das ist nicht nur für die Kinder eine Freude, es ist jedes Mal für mich auch eine Freude. Also ich fühle mich da sauwohl bei den Kindern und das stützt natürlich seelisch dann meinen guten Zustand, in dem ich eigentlich bin.
Also diese Arbeit, die mich so befriedigt, die mir so viel Freude macht, die hat so viel Positives bewirkt, psychisch und physisch auch. Das wirkt sich auf den Körper aus. Das ist einfach so – also für mich ist das ganz hoch angesiedelt. Ich kann auch nur jedem raten – kann nicht jeder Zauberer werden, klar. Das war Zufall, dass ich das mal angefangen und dann gemerkt habe, das kann ich, da bin ich prima, da bin ich gut. Das kann nicht jeder, aber es gibt so viele Möglichkeiten. Jeder hat Fähigkeiten und wer es von der Gesundheit her kann, dann sollte man auch selber mal ausloten, was kann ich denn? Was kann ich denn gut?
Klar. Ich will das ja machen. Also muss ich auch was dafür tun, dass ich das auch schaffe. Und das spornt mich schon an, ganz ganz ganz kräftig sogar.

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Das Interview wurde am 08.07.2011 geführt.

Gerd Kipper ist 69 Jahre alt. Er erlitt mehrere Herzinfarkte und hatte eine Bypass-OP. Durch tägliches Ergometertraining, gezielte Gymnastik, bewusste Ernährung und Gewichtsabnahme konnte er seinen Gesundheitszustand stabilisieren, so dass er noch immer seiner erfüllenden sozialen Tätigkeit mit Kindern nachgeht.

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