Patientenbeitrag

Beim Ergometertraining achtet Siegfried Gerlach darauf, sich nicht zu überlasten



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Mittlerweile bin ich so weit, dass ich mir sage, wenn ich überhaupt keinen Bock darauf habe, dann mache ich das nicht. Dann lasse ich auch mal zwei, drei Tage ausfallen. Es kommt ja mal vor, dass man sich nicht fühlt. Da kann ja auch eine Krankheit dazwischen kommen, dann geht es nicht. Dann fange ich ein paar Tage später erst wieder an. Wenn ich wieder ganz neu anfange natürlich nicht mit zehn Minuten und so weiter, aber mit 20 Minuten und dann wird am nächsten Tag, ein Tag später, um zehn Minuten wieder gesteigert und dann noch mal um zehn Minuten. Dann bin ich schon bei 40 Minuten nach drei Tagen und dann bin ich wieder bei einer Stunde angelangt. Aber man darf den Ehrgeiz dabei nicht übertreiben. Man muss vorsichtig sein. Ich bin, wenn ich hier so erzähle, das hört sich ja so an, als wenn ich top fit wäre. Als wenn ich überhaupt nicht herzkrank bin. Nein, ich weiß, dass ich da vorsichtig sein muss, auch mit der Belastung. Wenn ich mich überbeanspruche dann kann das schon dazu führen, dass ich ab und zu auch mal Herzrhythmusstörungen dann danach habe. Das geht aber auch am nächsten Tag vorbei, das ist auch kein Grund zur Panik. Macht man am nächsten Tag eben ein bisschen vorsichtiger oder lässt einen Tag ausfallen. Das gibt sich alles wieder.

Siegfried Gerlach
Das Interview wurde am 18.02.2011 geführt.

Siegfried Gerlach ist 64 Jahre alt. Er hat eine ausgeprägte KHK und erlitt mit Anfang 50 zwei Herzinfarkte. Aufgrund seines täglichen Trainings, der fettarmen Ernährung und des Rauchstopps fühlt Siegfried Gerlach sich heute viel besser und leistungsfähiger als vor der Veränderung seiner Lebensweise.

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