Patientenbeitrag

Um nicht wieder mit dem Rauchen anzufangen, hat Roland Neuner bestimmte Situationen gemieden



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Das waren einfach für mich drei Punkte: Keinen Alkohol, keinen Kaffee und die Gesellschaft von Rauchern, wenn es bloß geht, irgendwo zu meiden. Das sind einfach die Dinge gewesen, wo ich gewusst habe, da werde ich schwach, da würde ich wieder schwach werden. Hat ganz gut funktioniert. Und dann ist es, wenn du Raucher bist, auch immer ein gesellschaftliches Ereignis. Also du gehst ja immer zusammen irgendwo was rauchen. Und bist dann immer der Meinung, du kannst einen Wein, einen Kaffee nicht ohne Zigarette genießen. Stimmt nicht.
Manchmal hat man halt gesagt, „Jetzt wären Zigaretten gut…“. Und das war dann auch die Zeit mit der Kaffeemaschine. Also ich konnte dann einen Kaffee trinken ohne dass ich eine geraucht habe und dann haben wir eben anstatt so einem Filterkaffee dann einfach einen Espresso getrunken oder einen Cappuccino gemacht und haben das dann bewusster genossen. Und so ging es dann halt auch im Endeffekt los, die Lebensmittel nicht nur zu essen oder zu konsumieren, sondern halt auch Teile davon bewusster zu genießen. Ich sag mal, sich mehr Zeit nehmen, zu experimentieren, mit Kräutern irgendwas zu machen – was kommt da raus… – also da kann man sich dann am Anfang mit ein bisschen was anderem beschäftigen. Da sucht man dann natürlich schon die Ablenkung, das ist ganz klar. Aber wenn man weiß, mit was man sich ablenken kann…

Roland Neuner
Das Interview wurde am 07.07.2011 geführt.

Roland Neuner ist 50 Jahre alt. Im Alter von 45 Jahren erlitt er nach einer Sportverletzung eine Lungenembolie, die bei Ihm zu Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern führte. Während seines Krankenhausaufenthalts beendete er das Rauchen. Er versucht im alltäglichen Leben Stress zu vermeiden und besucht regelmäßig eine Herzsportgruppe.

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