Patientenbeitrag

Auch beim Training achtet Siegfried Gerlach auf die Signale seines Körpers



War der Beitrag hilfreich?
Text ein- und ausblenden

Aber wenn ich dann ein oder zwei Tage ausgesetzt habe, dann wird das dann auch ganz bewusst. Ich weiß ja, mit welcher Belastung ich zuletzt gefahren hatte, dann versuche ich das wieder dementsprechend anzupassen. Das habe ich dann im Kopf, das weiß ich dann. Jetzt hast du drei vier Tage ausgesetzt. Vielleicht an dem Tag, wenn man sich das vorgenommen hat, fühlt man sich vielleicht auch nicht gerade. Es ist ja nicht so, dass man sich jeden Tag gleich fühlt und dementsprechend richte ich auch die Belastung drauf ein. Und ich bringe es auch fertig und steige auch mal nach 30 Minuten ab, wenn mir irgendetwas weh tut. Denn weiß ich nicht “Ist das die Pumpe vielleicht?” Ich habe auch sehr stark ausgeprägte Rückenprobleme und die meisten Schmerzen sind dann vom Rücken her, aber ich weiß es nicht. Dann steige ich ab, messe meinen Blutdruck. Sage “Okay”, ich sage immer “Ich weiß es wirklich nicht 100prozentig, ich gehe kein Risiko ein” und dann wird an dem Tag auch nicht mehr viel gemacht. Am nächsten Tag gucke ich “Ist das weg, na dann war es wahrscheinlich doch der Rücken”. Aber da bin ich jetzt viel vorsichtiger mit mir. Früher habe ich gearbeitet, da habe ich keine Rücksicht darauf genommen. Da passe ich jetzt sehr darauf auf, da bin ich jetzt viel sensibler geworden.

Siegfried Gerlach
Das Interview wurde am 18.02.2011 geführt.

Siegfried Gerlach ist 64 Jahre alt. Er hat eine ausgeprägte KHK und erlitt mit Anfang 50 zwei Herzinfarkte. Aufgrund seines täglichen Trainings, der fettarmen Ernährung und des Rauchstopps fühlt Siegfried Gerlach sich heute viel besser und leistungsfähiger als vor der Veränderung seiner Lebensweise.

Alle Beiträge von Siegfried Gerlach

Schlagworte:

Neuen Kommentar verfassen






* Pflichtangaben