Patientenbeitrag

Seit er regelmäßig Sport treibt, fühlt sich Joachim Lontke nicht mehr so träge



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Seit November letzten Jahres mache ich wirklich drei Mal in der Woche in einem Gesundheitszentrum hier in der Nähe gewisse Übungen. Da gehe ich auch regelmäßig in die Sauna, das ist zur Entspannung dann wieder ein sehr treffliches Thema. Wo ich wirklich aufs Fahrrad gehe, Zirkeltrainings mache und einfach auf den Stepper gehe, beziehungsweise auch da gibt es eine Rüttelplatte von Galileo, so wird die bezeichnet. Dass man dort einfach gewisse Mechanismen in Bewegung setzt, die ich einfach durch diese Bewegungseinschränkung nicht belasten konnte, jedoch heute wieder belasten kann.

Da gibt es einfach einen Sportphysiotherapeuten, der sehr sensibel für mich in den einzelnen Gesprächen verschiedene Übungen entwickelt hat, beziehungsweise mir vorgeschlagen hat, die sehr förderlich für meinen Bewegungsablauf sind und für meinen ganzen Veränderungsmechanismus, der dadurch natürlich dann in Bewegung gekommen ist. Den er mir zur Verfügung gestellt hat und mich dabei dann immer wieder auch mal korrigiert, wenn verschiedene Übungen suboptimal ablaufen oder irgendwo korrigiert werden müssen. Und das das hilft mir auch. Dafür mache ich natürlich diese regelmäßigen Übungen, weil drei Mal in der Woche, das ist schon sehr häufig. Mehr müsste es aber auch nicht sein, weil zur Anspannung gehört natürlich auch die Entspannung dazu.

Joachim Lontke
Das Interview wurde am 16.04.2012 geführt.

Joachim Lontke ist 57 Jahre alt. Vor 9 Jahren erlitt er einen Herzinfarkt, ohne daraus Konsequenzen für seine Lebensweise zu ziehen. Seit er jedoch vor zwei Jahren einen schweren Schlaganfall erlitt, hat Joachim Lontke sein Leben grundlegend verändert. Er hat über 25 kg abgenommen, ernährt sich herzgesund und bewegt sich regelmäßig. Sein Arbeitspensum hat er ebenfalls drastisch reduziert und an einem Stressbewältigungskurs teilgenommen, um nicht mehr ständig unter Strom zu stehen. Für Joachim Lontke ist das Wichtigste in Bezug auf die Erkrankung, erkannt zu haben, dass er selbst dafür verantwortlich ist, wie er mit sich umgeht.

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