Patientenbeitrag

Für Viktor Öhme ist es wichtig, sich auch mal Auszeiten zu nehmen



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Was ganz wichtig ist, ist der Stress. Wie bewältigen wir ihn? Was kann ich wegschalten? Was kann ich weniger wichtig… du musst auch sagen: Dies sind gewisse Sachen, die ich muss machen – das sind die Beilagen, das ist nicht das Um und Auf. Und man braucht auch manchmal gewisse Zeiten, wo man ganz abschaltet, sei es von der Arbeit, sei es von der Familie.
Man sagt die die Familie ist sicher nie lästig, aber Sie können sich auch vorstellen, da ist immer Betrieb. Und die Kinder, die kapieren das nicht so. Ein Kind, das hat immer Fragen und „was machen wir und was tun wir“. Die können nicht Rücksicht nehmen. Das ist einfach ein Kind. Und da muss man sich auch irgendwie mal wegreißen.
Das heißt jetzt nicht, dass man für niemanden ansprechbar ist, aber man geht einmal eine Stunde alleine irgendwo hin. Das tut auch gut. Aber natürlich, man hat nicht so viel Zeit, dann muss man auch schauen, dass alle zum Zug kommen. Und natürlich Kinder, die wollen irgendwas. Aber da muss man auch manchmal ein bisschen hart sein. Aber das braucht es dann auch. Und das muss man lernen. Man meint immer, man muss immer für die anderen da sein, aber bis zu einem gewissen Maß. Weil es nützt ja nicht, wenn es einen dauernd erwischt. Dann irgendwann ist niemand mehr da. Aber ja, das braucht viele Einsichten und so mit der Zeit sieht man die Sachen anders.

Viktor Öhme
Das Interview wurde am 09.07.2011 geführt.

Viktor Öhme ist 52 Jahre alt. Mit 50 hatte er seinen ersten Herzinfarkt, ein weiterer folgte ein Jahr später. In Folge dessen hat er seine Ernährung umgestellt und viel mehr Bewegung in seinen Alltag integriert. Er sagt, dass er heute einfach bewusster lebt.

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