Patientenbeitrag

Viktor Öhme versucht in stressigen Zeit sich Auszeiten zu nehmen



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Und jetzt durch das Radfahren, das viele Gehen, auch im Winter – es gibt jetzt keinen Tag mehr, wo ich sage „heute kann man nicht gehen“. Wenn ich will, dann kann ich immer gehen. Und dann muss ich jetzt einfach sehen im Winter die Stressperioden besser in Griff zu kriegen. Ich weiß nicht, ich muss halt vielleicht, wenn es eilig ist am Tag oder an zwei Tagen, mal zurückfahren und weniger machen. Es gibt eigentlich wenige Varianten. Ich habe zwei Eingriffe gehabt und irgendwann muss man aus denen lernen. Man kann es nicht übertreiben. Aber es ist nicht so einfach. Man kommt dann wieder so, man tastet sich wieder so an die Grenze, und ob das übertrieben wird oder nicht, das merkt man nicht so schnell. Man sagt ja: „Jetzt, das müssen wir mal gleich erledigen.“ Man kann jetzt nicht einmal wegfahren oder mal alles lassen. Aber man versucht das Beste daraus zu machen und auch da ein bisschen den [Stress] ein bisschen abzubauen, dass man öfter mal auch einen halben Tag sagt: „Ja gut, heute nehmen wir es einmal ein bisschen gemütlicher. Tun wir mal ein bisschen, denken wir mal nichts.“ Dass man sich nicht dann so eng bindet, weil ja die Termine schon eng sind. So gut es geht. Aber natürlich, man wird bezahlt und man muss auch da was machen, nicht?

Viktor Öhme
Das Interview wurde am 09.07.2011 geführt.

Viktor Öhme ist 52 Jahre alt. Mit 50 hatte er seinen ersten Herzinfarkt, ein weiterer folgte ein Jahr später. In Folge dessen hat er seine Ernährung umgestellt und viel mehr Bewegung in seinen Alltag integriert. Er sagt, dass er heute einfach bewusster lebt.

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