Patientenbeitrag

Drei Strategien führten bei Christoph Lange zur Stressreduktion



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Wenn man das klassische S-O-R-Modell anlegt, heißt das einerseits, die Stressoren zu reduzieren, also die Stressursachen, die Anforderungen. Das ist das eine. Das sind Dinge, die reichen von keinen Alkohol mehr trinken, die beruflichen Anforderungen runterfahren und und und, was es da halt alles gibt. Das Zweite ist natürlich, dass durch mehr Bewegung und durch die Ernährungsumstellung mein Organismus anders belastbar ist, wo die Stressoren Einfluss nehmen. Und das Dritte ist bei den [Stress-]Reaktionen – Stichwort Gelassenheit. Einfach durch Entspannung, durch das Yoga und auch durch eine veränderte innere Einstellung bringe ich mich nicht mehr in Rage oder rege mich nicht mehr so auf. Wofür? An allen drei Stellen gibt es praktisch so kleine Veränderungen und in Summe macht das sehr viel aus.

Christoph Lange
Das Interview wurde am 17.07.2012 geführt.

Christoph Lange ist 58 Jahre alt. Anfang 2010 erlitt er einen stummen Herzinfarkt, bei dem kaum Symptome auftreten, obwohl Blutgefäße weitgehend verschlossen sind. Daraufhin unterzog er sich einer OP und bekam Stents eingesetzt.

Die Erkrankung brachte ihn dazu, seinen Lebensstil zu überdenken. Er ernährt sich nach Ornish und hält sich durch tägliche Spaziergänge und kleine Tricks im Büroalltag in Bewegung. Um von seinem stressigen Beruf abzuschalten, betreibt er progressive Muskelentspannung und Yoga.

 

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