Patientenbeitrag

Für Karl Zierke ist die Unterstützung durch seine Frau sehr wichtig



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Das ist meine Frau, die seit meiner Krankheit eigentlich immer aufgepasst hat. Sie hat immer dementsprechend gekocht und hat nie gesagt „Naja, jetzt können wir ja auch einmal mehr essen“. Nein, sie hat immer umgestellt dementsprechend die Fett zu kochen. Ja, auf mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Also da gibt es keine bessere. Die droht dann mal mit dem Finger  „Denke dran“, aber das ist sogar in Ordnung. Ja, aber ansonsten auch als Diabetiker, mit Kuchen essen und so weiter. Die macht das schon alles reduziert oder mit Fruchtzucker. Vom Geschmack her ist es nicht so, ob ich nun Käse mit 40 Prozent oder Käse mit 17 Prozent esse. Das sind Welten. Aber man kann es ja mal versuchen. Ja, also es ist nicht so schlimm. Ja, da ist die eigentlich schon hinterher, da kann ich stolz drauf sein, dass die so ist ohne Frage. Und das ist das A und O. Wenn die Ehe, wenn der Ehepartner nicht mitzieht, dann verfallen sie irgendwie in einen Trott. Und das ist auch, wenn ich im Garten bin und die sieht, das ich da eine Schubkarre habe, sagt sie „Denke dran“. Ja, meine Güte, ich finde das ist schön, dass sie das macht. Je älter man wird, desto mehr schweißt das zusammen. Gerade wenn man Operationen hinter sich oder vor sich hat, ist das noch schlimmer. Wenn da die Familie dahinter steht. Das, was auf einen zukommt und danach, ja man kommt sich richtig unbeholfen vor und dann weiß man erst was Familie bedeutet.

 

Karl Zierke
Das Interview wurde am 13.12.2011 geführt.

Karl Zierke ist 74 Jahre alt. Er hat mehrere Bypässe und eine künstliche Herzklappe. Seit der Herzerkrankung hat er seine Ernährungsweise deutlich umgestellt – er isst heute weniger, fettärmer und ausgewogener. Inzwischen treibt er regelmäßig Sport und hat sein Gewicht erheblich reduziert.

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