Patientenbeitrag

Gerd Kipper wiegt sich regelmäßig und kann so einer Gewichtszunahme schnell gegensteuern



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Immer drei Mahlzeiten, Frühstück, Mittag, Abendbrot. Klar, mal zwischendurch – ich gehe gern ins Café Kaffee schlürfen und esse auch dann mal ein Stückchen Kuchen. Das habe ich auch, das esse ich auch, da habe ich auch kein schlechtes Gewissen. Esse ich nicht jeden Tag, aber so dreimal die Woche oder am Sonntag gehen wir mal weg zusammen, trinken Kaffee, essen ein Stück Kuchen dazu. Das kommt auch dann, das machen wir einfach, und das macht auch nichts aus. Muss man richtig einschätzen. Und ich wiege mich jeden Tag, ich muss es schon deswegen machen, wegen meiner Herzschwäche, weil man kann da Wasser einlagern ins Gewebe und wenn man innerhalb von drei Tagen mehr als zwei Kilo zunimmt, das ist gefährlich. Also habe ich so eine Liste, und dann jeden Morgen wiege ich mich. Und dann weiß ich auch, was ich wiege und sage: „Ach stopp langsam, jetzt musst du noch ein bisschen was tun. Jetzt gestern Abend habe ich doch zwei Stückchen Schokolade gegessen, iss mal nur eins.“ Deswegen habe ich ja keinen Hunger. Aber ich verzichte einfach mal auf ein Stück Schokolade mehr. Oder ich esse gerne Nüsse. Ist auch gut, Walnüsse sind bekanntermaßen, statt vier esse ich auch nur zwei. Das mache ich dann so lange, bis ich wieder auf meinem guten Gewicht bin. Und das ist kein Verzicht.
Ich hungere auch nicht. Ich habe nie Hungergefühl, dass mir der Magen knurrt. Das hatte ich, wie ich so abgenommen habe, so von 91 auf 76. Also da habe ich dann manchmal, hat mir abends der Magen geknurrt. Da war ich aber eisern, da hab ich gesagt: „Nichts! Das hältst du jetzt durch, sonst schaffst du das nie.“ Jetzt knurrt mir der Magen nicht mehr.
Ich esse normal. Normal heißt: nicht über die Maßen. Wenn man satt ist, soll man aufhören. Und dann dann wird man auch nicht dick.

30_2-7-Sport-Bewegung
Das Interview wurde am 08.07.2011 geführt.

Gerd Kipper ist 69 Jahre alt. Er erlitt mehrere Herzinfarkte und hatte eine Bypass-OP. Durch tägliches Ergometertraining, gezielte Gymnastik, bewusste Ernährung und Gewichtsabnahme konnte er seinen Gesundheitszustand stabilisieren, so dass er noch immer seiner erfüllenden sozialen Tätigkeit mit Kindern nachgeht.

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